Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
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Die ersten drei Runden, Oktober 2019 in Linz

Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Pamhagen

 

Der Saisonbeginn der Frauen-Bundesliga fand diesmal in Linz statt und gleich in der ersten Runde ging es gegen den amtierenden Meister ASVÖ Pamhagen.

 

Heuer konnten wir uns mit einem weiteren italienischen ,Madl’ verstärken und so traten wir mit Marina Brunello, Tea Gueci, Eva Wunderl und Janine Kimpel an.

Es entwickelten sich harte und zähe Partien. Marina konnte mit Schwarz sehr schnell ausgleichen, Tea kam super aus der Eröffnung und es schien, als hätte sie riesigen Vorteil. Eva musste das weiße Londoner System bekämpfen und hatte etwas Probleme, sich richtig aufzustellen – sie verlor einen Bauern. Janine hatte in ,ihrem geschlossenen Sizi’ gewohnte Stellungsbilder und kam mit Schwung ins Mittelspiel.

 

Nach drei Stunden Spielzeit verfinsterten sich etwas unsere Mienen. Marina hatte die Stellung etwas falsch eingeschätzt und war der Meinung, sie könnte gutes Spiel gegen einen Isolanie bekommen. Leider kam die Gegnerin zu einem durchschlagenden Königsangriff – schade 0:1.

Teas Gegnerin konnte alle Drohungen parieren, tauschte die wichtigen Figuren ab und das Remis war unausweichlich.

Kurz vor der Zeitkontrolle tauschte Janine verkehrt ab, gab der Gegnerin eine gefährliche Angriffslinie, verlor eine Figur und die Partie.

Eva kämpfte wacker mit Minusbauer in einem T+L-Endspiel weiter, bekam sogar noch eine Remischance, die sie aber nicht sah und musste, als letzte Partie im Turniersaal, die Waffen strecken.

Endstand 0,5:3,5 – schade und unverdient hoch.

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Im zweiten Wettkampf wartete der mehrmalige Staatsmeister ASVÖ Wulkaprodersdorf auf uns.

Für Janine spielte diesmal Christin.

 

Die Farbverteilung war gleich zum ersten Wettkampf – Marina und Eva mit Schwarz – Tea und Chrissi hatten die weißen Steine.

Es sollte ein enger Krimi werden. – Nach drei Stunden lehnte Marina eine Zugwiederholung ab, da Eva eine Quali weniger hatte. Tea stand gut und war im Begriff, Bauern am Königsflügel einzusammeln. Chrissi stand super, war aber in übler Zeitnot. Also alles noch nicht so klar.

Eva musste aufgeben und kurz vor der Zeitkontrolle, gewann Marina, die am Damenflügel die Übermacht gewinnen und entscheidendes Material einsammeln konnte.

Teas Gegnerin opferte eine Qualität und bekam ein Dauerschach – 1,5:1,5.

Es lag also an Christin, die seit 20 Zügen mit einer Minute (+30 Sekunden pro Zug) am Brett saß.

Und sie behielt den Überblick, konnte ihren Angriff erfolgreich abschließen, erreichte die Zeitkontrolle und ihre Gegnerin gab auf. 2,5:1,5 – Nichts für schwache Nerven!!!

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Und der Nerven-Krimi sollte auch im nächsten Wettkampf gegen Rapid Feffernitz seine Fortsetzung finden.

Marina (W) sorgte nach 3 Stunden erstmals für eine kurze Beruhigung. In einer Italienischen Eröffnung baute sie zunächst eine schöne Angriffsstellung auf, die in einem Figurenopfer am Königsflügel ihren Höhepunkt fand. Sehr sauber spielte sie diese Glanzpartie zu Ende.

Tea (S) schien mit ihrer Gegnerin einen Nicht-Angriffspakt vereinbart zu haben (jede spielte nur auf ihren 3 Reihen). – Chrissi (W) hatte mal wieder 20 Züge in einer Minute auf dem Brett. – Janine (S) überspielte ihre Gegnerin im Mittelspiel und stand mit Mehrbauer + Läuferpaar auf Gewinn. Stellte aber kurz vor der Zeitkontrolle die Quali ein.

Alle 3 Partien gingen in die Verlängerung, was heißen soll, dass es Chrissi wieder mal geschafft hatte, den 40. Zug zu erreichen J.

Tea zeigte jetzt, dass sie einfach die bessere Spielerin ist, gewann einen Bauern am Damenflügel und der Rest war Technik – 2:0.

Auch Chrissi ,rasierte’ den gegnerischen Damenflügel ab und gewann sehr sicher zum 3:0.

Janines Lage verschlimmerte sich immer mehr und spielte mit Turm weniger einen aussichtslosen Kampf. Als letzte Partie im Turniersaal (1. Herren-Bundesliga und 2. Bundesliga waren fertig – die Schiris hatten schon eingepackt) packte sie noch einige Fallstricke aus und die Gegnerin stellte einen Turm ein und es gibt sogar im Schach noch Wunder. Janine erreichte ein Remis zum Endstand von 3,5:0,5.

                                                                                                                                            *Günther*

 

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