Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
Schach ohne GrenzenÜberregionaler Schachverein

 

Die letzten drei Runden in der 1. Frauen Bundesliga werden nicht mehr ausgetragen. Der Zwischenstand nach sechs Runden zählt als Endstand!

 

 Aufgrund von COVID19 wurden alle weiteren Schachveranstaltungen abgesagt, April 2020.

 

 

Das Schach ohne Grenzen-Team belegt den 3. Rang!

 

 

Zweites Wochenende in der Frauenbundesliga,      10. - 12. Januar 2020

Nach einer Auftakt-Niederlage gegen den designierten Meister ASVÖ Pamhagen und zwei Siegen gegen Wulkaprodersdorf und Feffernitz in Linz, ging es diesmal wieder nach St. Veit/Glan.

Die Anreise mit ,Inas Mannschaftsbus’ war problemlos und wir trafen überpünktlich in Kärntens Schach-Hochburg St. Veit ein. Unsere italienischen Mädels waren bereits mit dem Zug angereist.

 

Somit konnten wir mit Marina Brunello, Tea Gueci, Anita Stangl und Eva Wunderl gechillt zur 4. Runde gegen den SK Dolomiten Bank Lienz antreten.

Da bei den Osttirolern diesmal die Spitzenbretter fehlten, sollte es eigentlich ,a gmahte Wies’n’ werden.

Aber wie so oft, die ,Wahrheit liegt auf dem Brett’.

Nach zwei Stunden gewann Marina eine ,Schach-Einbahnstrasse’ locker und leicht.

Anita, die aus der Eröffnung gut herauskam, fand leider nicht den richtigen Weg, kam in Zeitnot, brachte sich in eine schwierige Position und durfte letztendlich mit der Punkteteilung zufrieden sein.

Mittlerweile überspielte Tea geduldig ihre Gegnerin und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab.

Eva mühte sich von Anfang an und versuchte mit einem Königsangriff ihre junge Gegnerin beeindrucken zu können. Aber diese konnte alle Attacken abwehren, tauschte, was ,das Zeug hielt’ und hatte sich das Remis redlich verdient. – Endstand – 3:1 – alles gut!

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Zur 5. Runde kam dann Christin zum Einsatz und spielte statt Anita.

Gegner war der SK Dornbirn.

Es war ein sehr intensiver und zäher Wettkampf, der erst kurz vor der Zeitkontrolle die ersten Resultate brachte. Christin konnte in ein gewonnenes Bauernendspiel abwickeln und Eva, die einige bange Momente im Mittelspiel überstehen musste, vereinfachte in ein Remis-Turmendspiel. Das war’s – unsere beiden Italy-Girls standen auf Gewinn.

Tea diktierte von Anfang an mit Schwarz das Spielgeschehen und konnte mit einem taktischen Trick die Quali erobern. Die Realisierung war zwar nicht einfach, aber Tea bewies große Übersicht und eine bärenstarke Technik. Marina zwang ihre Gegnerin bereits nach der Eröffnung in eine passive Stellung. Mit aktiven Türmen und der besseren Leichtfigur, war es nur eine Frage der Zeit, wann etwas Zählbares fallen würde. Endstand – 3,5:0,5.

Das Abendessen mit Wiener Schnitzel und Kärntner Kasnudeln hatten sich alle mehr als verdient   J

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In Runde 6 folgte das Tiroler Lokalderby gegen den SK Mayrhofen/Zillertal.

Wir spielten mit Marina, Tea, Anita und Christin und es sollte ein heißer Tanz werden.

Von Anfang an ging es bei Marina, Anita und Chrissi taktisch voll zur Sache, nur bei Tea war es ein ruhiges Abtasten.

Anita gewann eine Qualität, übersah aber kurz darauf eine Gabel. Leider hatte sie keine taktischen Schwindelchancen mehr und musste bereits nach 25 Zügen die Niederlage unterschreiben.

Bei Christin kamen entgegengesetzte Rochaden ans Brett. Chrissi holte sich zwei Bauern, aber ihre Gegnerin hatte Kompensation mit Drohungen im Zentrum. Dazu kam mal wieder eine ,satte Zeitnot’. Aber Chrissi fand mit einer Minute auf der Uhr einen taktischen Schlag, der sofort gewann – Super 1:1.

Auch bei Marina waren die Könige auf unterschiedlichen Flügeln. Zunächst schien es, als hätte Marina die besseren Möglichkeiten und klaren Vorteil. Aber ein Einschlag auf ihrer Königsseite brachte die Entscheidung zu Gunsten ihrer Gegnerin. Mittlerweile konnte sich Tea, mit geduldigen Aktionen, zwei Bauern am Damenflügel holen. Aber die Verwertung war in diesem Schwerfiguren-Endspiel sehr mühsam.

Ihr gelang dann ein Damentausch, musste dafür aber einen Bauern geben. Nach 5 Stunden und fast 70 Zügen belohnte sie sich und uns für ihre konzentrierte Leistung mit einem Sieg zum 2:2.

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Somit konnten wir den 3. Platz verteidigen und treffen am Schluss-Wochenende in Graz auf Steyr, St. Veit und Baden.

                                                                                                                                                                                                                                   *Günther*

Die ersten drei Runden, Oktober 2019 in Linz

Auftaktniederlage gegen Titelverteidiger Pamhagen

 

Der Saisonbeginn der Frauen-Bundesliga fand diesmal in Linz statt und gleich in der ersten Runde ging es gegen den amtierenden Meister ASVÖ Pamhagen.

 

Heuer konnten wir uns mit einem weiteren italienischen ,Madl’ verstärken und so traten wir mit Marina Brunello, Tea Gueci, Eva Wunderl und Janine Kimpel an.

Es entwickelten sich harte und zähe Partien. Marina konnte mit Schwarz sehr schnell ausgleichen, Tea kam super aus der Eröffnung und es schien, als hätte sie riesigen Vorteil. Eva musste das weiße Londoner System bekämpfen und hatte etwas Probleme, sich richtig aufzustellen – sie verlor einen Bauern. Janine hatte in ,ihrem geschlossenen Sizi’ gewohnte Stellungsbilder und kam mit Schwung ins Mittelspiel.

 

Nach drei Stunden Spielzeit verfinsterten sich etwas unsere Mienen. Marina hatte die Stellung etwas falsch eingeschätzt und war der Meinung, sie könnte gutes Spiel gegen einen Isolanie bekommen. Leider kam die Gegnerin zu einem durchschlagenden Königsangriff – schade 0:1.

Teas Gegnerin konnte alle Drohungen parieren, tauschte die wichtigen Figuren ab und das Remis war unausweichlich.

Kurz vor der Zeitkontrolle tauschte Janine verkehrt ab, gab der Gegnerin eine gefährliche Angriffslinie, verlor eine Figur und die Partie.

Eva kämpfte wacker mit Minusbauer in einem T+L-Endspiel weiter, bekam sogar noch eine Remischance, die sie aber nicht sah und musste, als letzte Partie im Turniersaal, die Waffen strecken.

Endstand 0,5:3,5 – schade und unverdient hoch.

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Im zweiten Wettkampf wartete der mehrmalige Staatsmeister ASVÖ Wulkaprodersdorf auf uns.

Anstatt Janine spielte diesmal Christin.

 

Die Farbverteilung war gleich zum ersten Wettkampf – Marina und Eva mit Schwarz – Tea und Chrissi hatten die weißen Steine.

Es sollte ein enger Krimi werden. – Nach drei Stunden lehnte Marina eine Zugwiederholung ab, da Eva eine Quali weniger hatte. Tea stand gut und war im Begriff, Bauern am Königsflügel einzusammeln. Chrissi stand super, war aber in übler Zeitnot. Also alles noch nicht so klar.

Eva musste aufgeben und kurz vor der Zeitkontrolle, gewann Marina, die am Damenflügel die Übermacht gewinnen und entscheidendes Material einsammeln konnte.

Teas Gegnerin opferte eine Qualität und bekam ein Dauerschach – 1,5:1,5.

Es lag also an Christin, die seit 20 Zügen mit einer Minute (+30 Sekunden pro Zug) am Brett saß.

Und sie behielt den Überblick, konnte ihren Angriff erfolgreich abschließen, erreichte die Zeitkontrolle und ihre Gegnerin gab auf. 2,5:1,5 – Nichts für schwache Nerven!!!

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Und der Nerven-Krimi sollte auch im nächsten Wettkampf gegen Rapid Feffernitz seine Fortsetzung finden.

Marina (W) sorgte nach 3 Stunden erstmals für eine kurze Beruhigung. In einer Italienischen Eröffnung baute sie zunächst eine schöne Angriffsstellung auf, die in einem Figurenopfer am Königsflügel ihren Höhepunkt fand. Sehr sauber spielte sie diese Glanzpartie zu Ende.

Tea (S) schien mit ihrer Gegnerin einen Nicht-Angriffspakt vereinbart zu haben (jede spielte nur auf ihren 3 Reihen). – Chrissi (W) hatte mal wieder 20 Züge in einer Minute auf dem Brett. – Janine (S) überspielte ihre Gegnerin im Mittelspiel und stand mit Mehrbauer + Läuferpaar auf Gewinn. Stellte aber kurz vor der Zeitkontrolle die Quali ein.

Alle 3 Partien gingen in die Verlängerung, was heißen soll, dass es Chrissi wieder mal geschafft hatte, den 40. Zug zu erreichen J.

Tea zeigte jetzt, dass sie einfach die bessere Spielerin ist, gewann einen Bauern am Damenflügel und der Rest war Technik – 2:0.

Auch Chrissi ,rasierte’ den gegnerischen Damenflügel ab und gewann sehr sicher zum 3:0.

Janines Lage verschlimmerte sich immer mehr und spielte mit Turm weniger einen aussichtslosen Kampf. Als letzte Partie im Turniersaal (1. Herren-Bundesliga und 2. Bundesliga waren fertig – die Schiris hatten schon eingepackt) packte sie noch einige Fallstricke aus und die Gegnerin stellte einen Turm ein und es gibt sogar im Schach noch Wunder. Janine erreichte ein Remis zum Endstand von 3,5:0,5.

                                                                                                                                            *Günther*

 

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