Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
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Erste Runden in St. Veit

Zweites Bundesliga - Wochenende

 

Auch das zweite Bundesliga-Wochenende führte uns wieder nach St. Veit/Glan. Leider kam am Anreisetag der Winter auch nach Kärnten, was die Anreise mit Inas Mannschaftsbus nicht gerade einfach machte. Aber mit ,a bißl Vorsicht’ auf der schneeigen Autobahn kamen wir gut im Zielort an.

 

Dieses Mal konnten wir mit Marina Brunello, Anita Stangl, Eva Wunderl und Janine Kimpel wieder ein gutes Team an die Bretter bringen.

Nach den Auftaktsiegen in den Runden 1 und 2 gegen Lienz und Wulkaprodersdorf wartete diesmal das Top-Team vom ASVÖ Pamhagen auf uns, die mit 3 WGMs und einem 900 ELO Vorsprung antraten.

Aber wir wollten nicht nur ,Mäuschen spielen’, sondern uns so gut wie möglich verkaufen.

Marina spielte wieder eine starke Partie gegen die deutsche Nationalspielerin Sarah Hoolt. Mit Weiß in einem Franzosen hatte sie die aktivere Stellung und den besseren Überblick und brachte uns sehr sicher mit 1:0 in Führung. Anita hatte mit Theissl-Pokorna eine österreichische Nationalspielerin als Gegnerin.

Anita ,gewann’ zwar zwei Bauern, aber der Entwicklungs-Rückstand war zu groß und plötzlich brach die Stellung wie ein Kartenhaus zusammen.

Nach der ersten Zeitkontrolle wurde der Coach der Pamhagener plötzlich nervös. Ihre tschechische Nationalspielerin Joanna Worek hatte gegen Eva zwar einen Bauern im Turmendspiel mehr, aber ein Remis war im Bereich des Möglichen und ihre WFM Jutta Borek stand gegen Janine platt.

Leider wurde Eva nicht für ihren großen Kampf belohnt und musste nach 5 Stunden die Niederlage quittieren. ABER Janine, die in Zeitnot schnellere Gewinnfortsetzungen ausgelassen hatte, zwang ihre Gegnerin dann doch in die Knie. SUPI – 2:2!!!

  

Um 21 Uhr – wir waren jetzt genau 14 Stunden auf Achse und an den Brettern – sollten wir noch die Staatsmeisterschaft im Blitzschach spielen ….. keine gute Spielzeit, aber leider ist diese Saison etwas „durchbeutelt, was Zeit- und Austragungsorte anlangt L!

Natürlich gingen wir ,voller Elan und überhaupt nicht müde’ in diese Veranstaltung.

Kurz und bündig: ein Sieg gegen Baden – 3 Unentschieden gegen Pamhagen, Mayrhofen und Lienz – 3 Niederlagen gegen Wulkaprodersdorf, Steyr und Dornbirn – Platz 6.

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Mit 5:1 Mannschaftspunkten im Gepäck ging es dann am Samstag gegen SV ,Monatsblatt’ St. Veit/Glan weiter. Janine konnte gegen ihre Gegnerin aus dem Vorjahr dieselbe Gewinnvariante wieder anbringen(??!!), gewann eine Figur und es stand bereits nach einer Stunde 1:0. Zu diesem Zeitpunkt war natürlich noch nicht vorhersehbar, dass wir vor einem 6-stündigen nervenaufreibenden Krimi standen. Nach der Eröffnungsphase konnte Anita mit einem gesunden Mehrbauern ins Mittelspiel gehen, Marina hatte alles im Griff und bei Eva war eine schwerblütige Stellung am Brett.

Bis zur ersten Zeitkontrolle lief dann aber an den hinteren Brettern leider einiges schief. Anita überließ der Gegnerin die aktiven Linien und musste eine Figur geben – Tendenz ,mausetot’. Eva hatte ihre Dame so blöd am Königsflügel geparkt und musste ebenfalls eine Figur geben, um sie wieder ins Spiel zu bringen.

Wie einfach Schach sein kann, zeigte einmal mehr Marina. Man nehme der Gegnerin die aktiven Figuren vom Brett, belagert die Schwachpunkte bis sie fallen und wickelt in ein gewonnenes Endspiel ab. Sehr beeindruckend!! – 2:0.

Es kam die zweite Zeitnotphase – ein Gräuel für alle und hier kann soviel passieren.

Eva konnte mit Hilfe eines starken Freibauern die Figur wieder zurückgewinnen und das entstandene Turmendspiel war plötzlich nicht so klar. Aber mit Null-Zeit auf der Uhr landete sie plötzlich in einer unhaltbaren ,Lucena’-Stellung. 1:2.

Was dann bei Anita passierte, kann man nur mit ,glücklichem Ende’ bezeichnen. Ihre Gegnerin vergab mehrmals klare Siegchancen, bekam das große Nervenflattern und musste sich nach 6 Stunden mit der Punkteteilung zufrieden geben. Wir feierten den glücklichen 2,5:1,5 Sieg dann mit Backhendlsalat, Kärtner Kasnudln, Tafelspitz und Putenschnitzerl.

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Jetzt warteten die Damen des SK Advisori Invest Baden auf uns. Noch beseelt vom glücklichen Verlauf des Vortages wollten wir die Gunst der Stunde nutzen.

In der Eröffnungsphase hatte überraschender Weise Marina (Schwarz) etwas Probleme. Anita (W), mit  starkem Königsangriff, holte sich einen Bauern. Eva (S) kam überlegen ins Mittelspiel und Janine (W) bekam im Italiener die Idealaufstellung mit Druck gegen den rochierten König.

Kurz vor der Zeitkontrolle musste Marina gegen ihre stark spielende Gegnerin das Handtuch werfen. Aber zum gleichen Zeitpunkt zwang Eva ihre Gegnerin zur Aufgabe – eine strategisch starke Partie. Eine Minute später konnte auch Janine –der Königsangriff brachte einen Mehrturm- ihre Partie gewinnen 2:1!

Wie bereits gegen St. Veit, überließ Anita der Gegnerin eine offene Turmlinie. Ein altes Sprichwort sagt: ,Türme auf der 2. (7.) Reihe bergen den Keim des Todes in sich’. Leider hatte Anita ihr Glück am Vortag aufgebraucht und musste, trotz harter Gegenwehr, ihre Partie abgeben. Endstand 2:2.

        

Fazit: Ein Super-Wochenende mit einem Sieg und 2 Unentschieden gegen die Spitzenmannschaften der Liga.

Mit 8:2 Zählern liegen wir hinter Pamhagen (9:1) an Platz 2, vor Baden (6:4) und einem Pulk von 5 Teams mit 5:5 Punkten.

Am 30. und 31. März werden die Schlussrunden in Jenbach gespielt. Dabei kommt es zum Tiroler Derby Schach ohne Grenzen gegen Mayrhofen/Zillertal.

*Günther*

 

 

Stand nach der 5 Runde

Rg. Snr Team Anz   +    =    -   Wtg1   Wtg2   Wtg3 
1 1 ASVÖ Pamhagen 5 4 1 0 9 14,0 57,0
2 5 Schach ohne Grenzen 5 3 2 0 8 11,5 58,5
3 3 SK Advisory Invest Baden 5 2 2 1 6 13,5 45,5
4 6 SV "Monatsblatt" St.Veit/Glan 5 2 1 2 5 12,5 50,5
5 4 SV Wulkaprodersdorf 5 2 1 2 5 11,0 51,0
6 2 SK Mayrhofen/Zell/Zillertal 5 1 3 1 5 10,5 53,0
7 9 Spg Steyr 5 1 3 1 5 10,5 47,0
8 10 SK DolomitenBank Lienz 5 2 1 2 5 9,5 49,0
9 7 SV Chesshero Rapid Feffernitz 5 2 0 3 4 7,5 41,5
10 11 SK Dornbirn 5 1 0 4 2 7,5 47,0
11 8 SC Extraherb WS 3 1 0 2 2 4,0 49,5
12 12 spielfrei 3 0 0 3 0 0,0 40,0

 

 

 

Perfekter Bundesligastart

 

Zum Auftakt der Frauen-Bundesliga durften wir mal wieder in ,unsere zweite Heimat’ St. Veit/Glan reisen. Mit Frauen- und Kinderturnieren sind wir dort ,gefühlte 10 Mal in einer Saison’.

Die Anreise mit Inas ,Mannschaftsbus’ verlief ohne Probleme und wir freuten uns alle auf unsere neue Verstärkung aus Padua Marina Brunello. Schon vorweg genommen, Marina ist einfach , a liabs Madl’, wie der Tiroler sagt und passt super in unsere Truppe.

 

Im ersten Wettkampf traten wir gegen die neu gegründete Mannschaft SK Dolomiten Bank Lienz mit Marina Brunello, Andrea Ganzera, Christin Anker und Eva Wunderl an.

Es entwickelten sich harte und zähe Partien. Marina musste gegen einen weißen ,Beton-Aufbau’ ankämpfen – Andrea stand gegen ,einen Holländer’ etwas gedrückt – Chrissis ,Slawe’ war ganz o.k. – Eva bekam gegen einen ,Franzosen’ eine schöne Angriffsstellung. Entscheidungen fielen aber erst kurz vor der Zeitkontrolle.

Der Druck in Andreas Stellung wurde immer größer und kostete Material und letztendlich die Partie.

Chrissi schaffte es, ihren rückständigen c-Bauern aufzulösen und das Remis war die logische Folge.

Evas junge Gegnerin konnte zwar dem Angriff standhalten, aber Eva gewann einen Bauern, wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab und sorgte mit ihrem Sieg für den Ausgleich zum 1,5:1,5.

Marinas phantasievolles und geduldiges Mittelspiel brachte einen Bauern ein. Dennoch war die Realisierung nicht leicht. Aber sie konnte jegliches Gegenspiel der Gegnerin abwehren, setzte ihre Freibauern in Bewegung und sicherte uns einen 2,5:1,5 Auftaktsieg.

Da hatten wir uns alle ein gutes Abendessen verdient. Kärtner Kas’nudeln und Backhändelsalat waren lecker und für Marina gab’s ein Wiener Schnitzel, damit sie sich langsam an die neue Schachheimat gewöhnen konnte J.

 

Im zweiten Wettkampf wartete der mehrmalige Staatsmeister SV Wulkaprodersdorf auf uns.

Marina traf dabei auf die österreichische Nationalspielerin Tina Ragger/Kopinits und hatte somit eine große Bewährungsprobe vor sich.

Die Eröffnungsphase lief bei Andrea und Eva nicht ,so prickelnd’. Andrea verschaffte sich selbst ungezwungen große Probleme und Eva sah sich einem heftigen Königsangriff ausgesetzt.

Chrissi ging mit guter Position ins Mittelspiel und bei Marina war irgendwie ,nicht viel los’.

Entscheidungen fielen dann relativ früh (3. Stunde). Andrea wehrte sich verbissen mit einem Figurenopfer, aber es half nichts mehr. Marina ging plötzlich im Angriffsmodus auf den gegnerischen König los. Das ging es auf einmal sehr schnell und Marina gelang ein schöner Sieg zum 1:1 Ausgleich.

Eva konnte die Angriffsbemühungen ihrer Gegnerin langsam einschränken und verschaffte ihr einige Bauernschwächen. Somit konnte sie einen Bauern nach dem anderen abholen und uns mit 2:1 in Führung bringen. Chrissi musste im Mittelspiel noch einige bange Momente überstehen, stand dann aber klar auf Gewinn. Mannschaftsdienlich gab sie, bei schwindender Zeit auf der Uhr, ihre Partie remis.

SIEG - 2,5:1,5 – ein perfekter Start und die Erkenntnis, mit Marina einen ,Super-Fang’ gemacht zu haben!!

                                                                                                                                                                                                                                    *Günther*

 

 

Frauenbundesliga 2018/2019

 

Stand nach der 2 Runde

Rg. Snr Team Anz   +    =    -   Wtg1   Wtg2   Wtg3 
1 3 SK Advisory Invest Baden 2 2 0 0 4 8,0 0,0
2 1 ASVÖ Pamhagen 2 2 0 0 4 6,5 9,5
3 5 Schach ohne Grenzen 2 2 0 0 4 5,0 7,5
4 6 SV "Monatsblatt" St.Veit/Glan 2 1 0 1 2 5,0 6,5
5 2 SK Mayrhofen/Zell/Zillertal 2 1 0 1 2 4,5 6,5
6 10 SK DolomitenBank Lienz 2 1 0 1 2 4,0 8,5
7 11 SK Dornbirn 2 1 0 1 2 0,0 14,0
8 8 SC Extraherb WS 2 1 0 1 2 0,0 12,0
9 4 SV Wulkaprodersdorf 2 0 1 1 1 3,5 8,5
10 9 SG Steyr 2 0 1 1 1 3,5 7,5
11 7 SV Chesshero Rapid Feffernitz 2 0 0 2 0 0,0 9,5

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Kaiserbach 26

6341 Ebbs 

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