Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
Schach ohne GrenzenÜberregionaler Schachverein

Spielberichte 2016/17

Gebietsklasse

 

Klarer Sieg zum Saisonabschluß

 

Ende gut – alles gut!

Beim Saisonfinale in der Kufstein Arena musste unsere Gebietsklassenmannschaft gegen den Schachklub Laudegg antreten. In der Besetzung Bernhard Wichmann, Hans Gruber, Lukas Kasticky, Patrick Daxauer und Cristiano Celani gab es einen klaren 4:1 Sieg.

Sehr schnell konnte Patrick mit einem unwiderstehlichen Königsangriff den ersten Punkt verbuchen. Leider hatte Hans an Brett 2 den mit 1766 ELO stärksten Laudegger am Brett und verlor.

Lukas konnte seinem Gegner sehr schnell eine Figur abnehmen und Cristiano hatte irgendwann sogar einen ganzen Figurensatz mehr. Beide gewannen natürlich. Am längsten saß Bernhard am Brett. Geduldig baute er seine Stellung auf, übernahm immer mehr die Initiative, gewann Material und sorgte mit seinem Sieg für den 4:1 Endstand.

 

Allen Spielern ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz während der Saison.

Besonders erwähnen möchte ich 2 Mannen, die immer ,Gewehr bei Fuß’ standen. Cristiano holte das beste Ergebnis aller Gebietsklassenspieler und gab nur ein Remis ab. Danke Cristiano und herzlichen Glückwunsch. Und natürlich ,unseren Hans’. Hans, Du bist ein Vorbild für mich! Ich bewundere Deine Energie und Ausdauer und hoffe, wenn ich mal so alt wie Du bin, dass ich auch noch sooo klar im Kopf, sooo liebenswert freundlich bin und sooo einen festen Händedruck habe J.  

- Günther -

 

2. Klasse

 

Platz 3 gesichert – ob’s zum Aufstieg reicht??

 

Angespornt durch die prächtige Kulisse dieser zentralen Schlussrunde (230 Spieler) galt es, unseren

3. Platz zu verteidigen.

Dafür wollten unsere Cracks Ernst Ludes, Dieter Schmid, Franz Schober, Stephan Forster und Max Steffelmaier sorgen. Gegner war die abstiegsbedrohte Mannschaft der Tiroler Schachschule.

Und unsere Mannen machten sehr schnell klar, wer hier ,Herr im Haus’ ist J.

Franz erdrückte förmlich seinen Gegner, der es vorgezogen hatte, zu viele Tempi zu verlieren. Ein kleiner Mattangriff und ,Schluß und vorbei’. Max ging die Sache a bissl positioneller an, mit der Devise ,gegen Jugendliche musst du Endspiel üben’. Aber ein Doppelangriff auf König und Springer bescherte ihm Rossfleisch und es kam gar nicht mehr zu einem Endspiel.

Auf Grund dieser beruhigenden 2:0 Führung gab Stephan seine ausgeglichene Stellung Remis.

Ernst spielte gegen seinen starken jugendlichen Gegner einen Riesenangriff, vergab leider eine gute Siegchance und wurde ausgekontert. Dieter war es vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. In seinem geliebten Paulsen-Sizi gewann er zunächst einen Bauern, setzte auf Königsangriff und wurde mit einem Mehrspringer belohnt. Der Rest war Technik. - 3,5:1,5.

Das war jetzt der 6. Sieg in Folge und eigentlich schade, dass die Saison vorbei ist. Wir würden alles niedermachenJ, denn wir haben uns gefunden und sind die stärkste Mannschaft dieser Liga!

Ob Platz 3 zum Aufstieg in die 1. Klasse reicht??

Wie sagt der Bayer: ,Nix g’wiss woas ma net’                                                                           -Günther-

2. Klasse - 11. März 2017

Wir haben einen Lauf und das war der 5. Streich!

 

Bei prächtigem Frühlingswetter ging’s zum letzten Auswärtskampf in dieser Saison zum Tabellennachbarn nach Zirl. Links und rechts der Autobahn schneebedeckte Berggipfel und wir, mit ,Inas Vereinsbus’, voll motiviert zu sämtlichen Taten bereit. Wir, das waren Günther Wachinger, Stefan Kell, Franz Schober, Stephan Forster und Bernhard Wichmann.

Sonne, Schnee und Berge, das ist was für Skifahrer! Schachspieler brauchen einen dunklen Raum im Keller, ,a Brettl, Figuren und a Uhr’. Diese optimalen Verhältnisse fanden wir bei unserem Gastgeber vor.

Die Eröffnungsphase lief beiderseits ganz gut – keiner stellte was ein J, teilweise war es ein schwerblütiges Positionsgeplänkel, teilweise aber auch taktisch angespannte Stellungen.

So vergingen 3 Stunden, ehe die erste Entscheidung fiel.

Ich hatte im Mittelspiel chancenreich eine Figur geopfert und bekam dafür die erhoffte Initiative, die sich bis zu einem unparierbaren Königsangriff ausweitete. Mein Gegner musste die Figur wieder zurückgeben, ich opferte nochmals eine Quali, mein Gegner musste einen Turm spucken und hatte dann keine Lust mehr.

Franz kam gut aus der Eröffnung, aber seine Gegnerin setzte voll auf Königsangriff. Aber Franz behielt die Nerven, konsolidierte seine Königsstellung mit einem Bauernopfer und bekam somit soviel Gegenspiel, dass man sich auf eine gerechte Punkteteilung einigte.

Auch Bernhard dominierte die Eröffnungsphase und gewann im Mittelspiel die Qualität. Anstatt die Position zu beruhigen (das wäre meine Wahl gewesen, da ich eher ein Feigling bin ;-) ), setzte Bernhard auf ,Kick und Adrenalin’ und setzte das ,Brett in Flammen’. Er gab eine Figur und hoffte auf Mattangriff – und hatte Erfolg! -2,5:0,5-

Stephan (mit ph) stand vom ersten Zug an gut, hatte Mittelspielvorteile, eroberte sich ein aktives Turmendspiel und wickelte in ein (vielleicht) gewonnenes Bauernendspiel ab. Im Sinne der Mannschaft gab er aber Remis. Das nenne ich ,Teamplayer’.

Stefan (mit f) opferte nach der Eröffnungsphase einen Bauern und bekam dafür die aktiveren Läufer.

Aber, ich denke, die Remisbreite war nie überschritten und die Punkteteilung ein gerechtes Ergebnis.

- Endstand 3,5:1,5 – keine Einzelniederlage, 2 Siege, 3 Remisen – mit diesem Erfolg kletterten wir jetzt auf Rang 3 und den wollen wir gegen die Tiroler Schachschule bei der unserer Schlussrunde in der Kufstein Arena auch verteidigen.

-Günther-

Gebietsklasse - 4. März 2017

Sportverein Innsbruck war zu stark

 

Lange Zeit konnte sich unsere Gebietsklassenmannschaft tapfer gegen den klaren Favoriten und Aufstiegsaspiranten SV Innsbruck wehren, musste dann aber doch eine 1,5:3,5 Niederlage unterschreiben.

Ich kam 3 Stunden nach Spielbeginn als Zuschauer ins Spiellokal und es liefen noch 3 Partien.

Paul hatte am Spitzenbrett remisiert - ,bei mir war es ein Kampf auf „Augenhöhe“ der letztendlich in ein Unentschieden mündete’ (Paul).

Patricks Gegner hatte ,satte 500 ELO’ mehr, aber Patrick spielte unbefangen drauf los und hätte mit etwas Initiative und Mum seinen Gegner ganz schön ins Schwitzen bringen können. Aber auch so lief die Partie immer in Remisbreite, bis…. Patrick einen wichtigen Bauern einstellte und verlor –echt schade, er hätte sich den halben Punkt verdient gehabt.

Auch Hans kämpfte lang und tapfer, aber sein 300 ELO stärkerer Gegner zeigte bei vollem Brett und 4 Stunden Spielzeit die größere Übersicht und Ausdauer, gewann Material und Partie. 

,Unser Trumpf-Ass’ ist heuer Cristiano, der nur ein Remis in Wattens abgegeben hat. Auch dieses Mal zeigte er sofort, wer ,Chef auf dem Brett’ war. Bereits in der Eröffnung gewann er einen wichtigen Zentrumsbauern und später noch eine Quali. Er machte sich zwar das Leben noch etwas schwer (zu viel Angst, einen Fehler zu machen), aber der Sieg war klar und eindeutig.

Bei Franz lief bereits in der Eröffnung etwas schief (Zentrumsöffnung ohne rochierten König) und er büßte eine Figur ein. Da es schon ,Wurscht war’ opferte er noch eine Figur und zündelte auf dem ganzen Brett. Aber sein Gegner blieb aufmerksam, konnte alle Angriffe abwehren und spielte seine Mehrfigur letztendlich nach Hause.

                                                                                                                                                                    * Günther *

2. Klasse - 25. Februar 2017

Die Siegesserie geht weiter

 

In der 9. Runde der 2. Klasse empfingen wir den Tabellennachbarn Völs/HAK.

Zum ersten Mal konnten wir auf unsere ,Weltenbummlerin’ Christin zurückgreifen, die gerade nach Belfast und vor Casablanca einen Heimatstopp einlegt.

Somit waren wir mit Günther Wachinger, Stefan Kell, Chrissi Anker, Dieter Schmid und Franz Schober gut aufgestellt.

Bereits nach einer Stunde konnte Dieter den vollen Punkt einsacken, da sein Gegner mit dem Sizilianer überhaupt nicht zurechtkam. Ich denke, Dieter hatte schon lange keine sooo unproblematische Partie mehr?!

Da auch Christin eine schöne Angriffsstellung, ich bereits einen Bauern mehr und Franz eine vorteilhafte Druckstellung hatte, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Lediglich Stefan kam mit dem weißen Aufbau seines Gegners nicht zurecht, musste einen Bauern spucken und hatte einen eingeschlossenen Läufer auf h8.

Aber Stefan ist ein Fighter! Mit dem Bauernvorstoß e4 gelang es ihm, seinem Läufer ,Leben einzuhauchen’ und in ein gewonnenes Turmendspiel einzulenken.

Ich hatte die Wahl, den Druck weiter zu erhöhen oder in ein meines Erachtens gewonnenes Läuferendspiel abzuwickeln. Da ich schon lange kein Endspiel mehr auf dem Brett hatte, wählte ich die nervenschonendere 2. Variante. Und ich hatte mich nicht getäuscht – alles spielte sich von alleine – 3:0.

Leider übersah Chrissi eine taktische Fesselung mit Grundlinienmattmotiv und musste aufgeben.

Franz spielte seine Druckstellung bei vollem Brett sehr konzentriert weiter, öffnete zur rechten Zeit die Einbruchsfelder am Königsflügel und sein junger Gegner fand keine Verteidigung mehr. 4:1

 

Mit diesem Sieg verbessern wir uns auf Platz 4.  Aber die Aufstiegsaspiranten gaben sich auch keine Blöße und gewannen ihrerseits. Somit wird es fast unmöglich, einen der ,Sonnenplätze’ zu ergattern.

 

-Günther-

Gebietsklasse - 4. Februar 2017

Die Marschrichtung für das Auswärtsspiel von Schach ohne Grenzen gegen HAK/Völs war:   es den ELO-überlegenen Gegner nicht zu leicht zu machen.

 

Im Vereinsheim in Völs angekommen, gab es eine unangenehme Überraschung: es wurde dort „Faschingsbeginn“ gefeiert. Ununterbrochene laute Musikbeschallung (daher kein Fensteröffnen möglich und es herrschten „Saunabedingungen“), Peitschen schnalzen, böllern, … alles war geboten – ideale Turnierbedingungen waren das ganz und gar nicht!

[Günther hatte im Nebenraum auch seine liebe Not, die Tiroler Schach-Kids auf ihr Kadertraining zu fokussieren!]

 

Johannes, einer unser beiden Youngster, hat gegen 311 ELO mehr keine Chance und verlor schnell.

An den anderen vier Brettern „tobte“ der Kampf weiter. An Brett 1 kam man über eine Abart der Französischen Abtauschvariante, schnell in ein Damenbauernendspiel, das sehr schwierig war. Am Ende musste der Gegner in ein Remis einwilligen. DIE NULL WAR WEG!! Patrick an Brett 3 (Gegner 582 ELO mehr) kämpfte wie ein Löwe und gab sich erst nach langem Kampfe geschlagen.

Stephan auf Brett 2 kam aussichtsreich aus der Eröffnung, er genoss Raumvorteil und bereitete sorgfältig einen Königsflügelangriff vor. Dabei lief ihm aber die Zeit davon und schon stand er, nicht nur wegen der irregulären Verhältnisse, sondern auch wegen der davoneilenden Zeit mit dem Rücken zur Wand. Eine 2-zügige Kombination kostete ihm zu diesem Zeitpunkt auch noch die Qualität und nahm seiner Druckstellung damit jede Kraft. Da sein erfahrenerer Gegner sich nicht vom Faschingstrubel beeindrucken ließ, konnte er somit bald schon die Partie drehen und in eine für ihn günstigere Stellung überführen. Schwer enttäuscht strich Stephan bald darauf die Segel. 

Auf Brett 5 hatte Cristiano einen „ELO-losen“ Gegner. Es war die längste Partie des Tages. Selbst als Cristiano auf Gewinn stand = Turm gegen Läufer und einen Mehrbauer, war der Weg zum Sieg nicht einfach. Aber ruhig spielte er seinen Vorteil aus und gewann am Ende sicher.

 

 

2. Klasse - 28. Januar 2017

Dritter Sieg in Folge

 

,Wir haben einen Lauf’! J Jenbach geschlagen, IVB zerschmettertJ und jetzt gegen Schwaz zwei Zähler eingefahren – wenn das mal nicht Spaß macht??!!

Bei den Silberstädtern gingen wir mit Günther Wachinger, Dieter Schmid, Franz Schober, Paul Ernst und Stephan Forster an die Bretter. Die ,Schwoozer’ hatten sich einiges vorgenommen, denn sie konnten Großmeister Philipp Schlosser am Vorabend zu einem Vereinstraining verpflichten. Wer weiß, was Phips so alles gegen uns vorbereitet hatteJ? Aber wir ließen uns nicht einschüchtern. Immerhin haben wir einmal im Monat an unserem Klubabend ein intensives Training mit GünziJ.

Nachdem der Schwazer Obmann Stefan Ranner die Mannschaftsaufstellung spaßeshalber mit GM Schlosser vorgelegt hatte (Psycho-Krieg! J), ging’s los. Also ich hätte gerne gegen Philipp gespielt, aber Stefan revidierte natürlich sofort die Brettfolge und so musste halt er gegen mich spielen.

Aber es dauerte nicht lange und ich konnte aus einem erdrückenden Zentrum den entscheidenden Schlag ansetzen.

Da machte es unser Stephan schon besser. Die Partieanlage hatte zwar einige nicht ganz astrein positionelle Schwächen, aber mit diversen Monsterdrohungen (Qualigewinn) J ausgestattet. Das reichte zur 2:0 Führung. Paul signalisierte sofort mit flacher abfallender Handfläche, dass die Kondi langsam nachlässt und bot Remis, das sein Gegner sofort annahm.

Somit war das Mannschafts-Unentschieden schon mal in trockenen Tüchern.

Dieter hatte mit der Eröffnung seines Gegner einige selbstgemachte Probleme. Er wehrte sich zwar noch mit Händen und Füßen, aber letztendlich musste er leider die Niederlage quittieren.

So lag es an Franz, der sich über vier Stunden lang plagen musste. Er kam bequem aus der Eröffnung und gab den Takt im Mittelspiel vor. Der gegnerische König taumelte in der Brettmitte und wartete auf seine Hinrichtung. Aber a bissl Zeitnot und Nervenflattern waren ausschlaggebend, dass Franz nicht den k.o.-Schlag fand. Er gewann zwar einen Bauern, aber nicht den Skalp des Königs. Mit zunehmender Spieldauer bemerkte ich, dass Franz immer unsicherer wurde und ich zeigte ihm an, dass ein Remis zum Gesamtsieg reichen würde. Irgendwie waren dann beide Kontrahenten froh, dass der Punkt geteilt wurde – SIEG – 3:2.

      

Gewinnen macht sooo was von Spaß! Jetzt haben wir erst mal eine längere Pause, ehe es am 25. Februar mit einem Heimspiel gegen HAK/Völs weitergeht. Dann müssen wir nach Zirl und dürfen in der Schlussrunde, bei der sich ja von der Landesliga bis zur Gebietsklasse ALLE Mannschaften treffen, in der Kufsteiner Arena gegen die Tiroler Schachschule den AUFSTIEG in die 1. Klasse feiern ;-)

-Günther-

Jaja, "träumen" darf man ja :-)

Gebietsklasse - 21. Januar 2017

Unser erster Mannschaftskampf im Jahr 2017 führte uns nach Jenbach.

Alle freuten sich auf ihre Partien, denn man hatte sich einfach vorgenommen, nach dem Pech in Kundl, doch noch das Aufstiegs-Playoff zu erreichen.

Und was soll man noch viel dazu sagen? ;-) Paul, Stephan, Bernhard, Hans und Cristiano     kämpften … und gingen alle fünf siegreich vom Brett!

Gratulation an alle!!

                                                                                                                                                * Ina *

2. Klasse - 14. Januar 2017

Guter Start ins neue Jahr

 

Sehr chaotisch und turbulent begann dieser 14. Januar. Es hatte die ganze Nacht geschneit und unsere Damen mussten in der Frauen-Bundesliga zum Saisonauftakt nach Wien. Glücklicherweise hatte ,unsere Chefin’ Ina entschieden, mit dem Zug anzureisen. Also ging’s um 7 Uhr auf verschneiten und glatten Strassen nach Wörgl um auf den Zug Innsbruck – Wien aufzuspringen, in dem bereits Eva und Janine saßen.

Zurück in Kufstein hieß es dann ,Schnee räumen bis zum Abwinken’, Einkaufen für unseren Heimwettkampf gegen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe, Spielmaterial ins neue Klubheim transportieren und unser ,neues Schmuckkästchen’ spielgerecht herrichten.

Mittlerweile kam die Hiobsbotschaft, dass der Zug aus Innsbruck massive Verspätung hat und unsere vierte Spielerin der Frauen-Bundesliga Anita Stangl am Flughafen in München festsitzt, da der Flieger nicht starten kann.

 

Nachdem wir im letzten Wettkampf den Tabellenzweiten Jenbach bezwingen konnten, empfingen wir diesmal den neuen Vize IVB. Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, da wir mit Günther Wachinger, Georg Lindenberg, Stefan Kell, Dieter Schmid und Bernhard Wichmann eine ,Bombenmannschaft’ an die Bretter bringen konnten.  

 

Zwischenbericht aus Wien: Unsere Mannschaft ist vor Ort und kann pünktlich gegen SC Extraherb WS antreten.

 

Auch wir konnten rechtzeitig loslegen und wollten beweisen, dass unser gut ausgesuchtes Weihnachtsgeschenk von Ina ,Fragen der modernen Schachtheorie’ bereits fruchtetJ.

Bereits nach einer Stunde konnten wir den Beweis antreten. Stefan setzte ,Kapitel 3 – Das Zentrum und die Flügel’ in die Tat um J. Mit einem dominanten Zentrum konnte er mit h4-h5 auf den gegnerischen König losgehen- die Öffnung der h-Linie brachte ihm den Sieg und uns die 1:0 Führung. Kurz darauf konnte Georg nachweisen, dass der Gegner sich ein ,schlechtes Eselsohr’ eingehandelt hatte, denn dieser zog h3 auf seiner Rochadeseite und ,die Post ging mit g5’ ab. Ein Figurenopfer von Georg und der weisse König hatte kein sicheres Plätzchen mehr - 2:0, so leicht geht’s, wenn man seine Lektionen gelernt hat :-)!

Nachdem zu diesem Zeitpunkt auch Dieter in seinem geliebten Paulsen bereits einen Bauern mehr hatte, Bernhard sich gegen den 300 Elo stärkeren Gegner gut hielt und ich eine ordentliche Druckstellung am Brett hatte, zweifelte niemand mehr an unserem Mannschaftssieg.

Dieter war es vorbehalten, das 3:0 ,zu schießen’. Sehr sicher konnte er die Angriffsversuche seines Gegners parieren, tauschte die Damen und verwertete den Mehrbauern sehr souverän.

Leider ging bei Bernhard irgendwo ein Bäuerlein flöten und kurz darauf musste er die Waffen strecken.

In meiner Partie war es ein angenehmes Geduldsspiel, da bis zum 35. Zug nur ein Bauernpärchen getauscht war. Aber ich wollte beweisen, dass ich meine Lektionen aus Inas Buch gelernt hatte :-).

O.k. – Zentrum mit den Bauern besetzen und somit Raum gewinnen – Aktionen auf einen Flügel verlagern und den Gegner zum Verteidigen zwingen – eine zweite Baustelle am anderen Flügel aufmachen, dann können die gegnerischen Figuren nicht rechtzeitig mithelfen – Eindringen und Drohungen schaffen – Material abholen und ,shake hands’. -4:1

 

Meldung aus Wien: Anita hatte eine Figur eingestellt und verloren – Eva und Janine brachten uns mit 2:1 in Führung – wie immer ;-), Chrissi spielte die letzte Partie im Turniersaal und remisierte – Sieg 2,5:1,5.

 

WAS FÜR EIN TAG – ich hab mir eine Pizza gegönnt!

 * Günther *

2. Klasse, 3. Dezember 2016

 

Sieg gegen den Österreichischen RekordmeisterJ

 

In Jenbach durften wir gegen den Österreichische Rekordmeister antreten und mit dem Team Günther Wachinger, Georg Lindenberg, Dieter Schmid, Ernst Paul und Bernhard Wichmann gewannen wir sensationell mit 3:2.

O.k. – es war die 3. Mannschaft von Jenbach – aber in diesen ,heiligen Hallen’ mit den zig Pokalen, Urkunden und Fotos der ,Schach-Götter’ wie Kasimdzhanov, Nisipeanu, Shirov, Volokitin, Bönsch,  Schlosser und Co. lag schon ein Flair der großen weiten Schachwelt in der Luft.

Man brauchte nur die Augen schließen und sich vorstellen, wer einem da heute gegenüber sitzen könnte?!

Also träumen wir weiter – Paul hatte von der Eröffnung weg klare Vorteile gegen Volokitin Esterhammer, vergaß dann aber, sich einen Bauern zu schnappen und bot ehrfürchtig Remis, das von Volokitin dankend angenommen wurde. Auch Dieter hatte Shirov Pirchner voll im Griff. Eine kleine Ungenauigkeit von Dieter und Shirov konnte ausgleichen – die Sensation nahm seinen Lauf, da wir an den Spitzenbrettern klar auf Gewinn standen. Ich konnte den Ex-Weltmeister Kasimdzhanov Reitberger für sein schlechtes Gambit bestrafen und den vollen Zähler einstreichen. Leider kam Bernhard, nach ausgeglichenem Mittelspiel, gegen Bönsch Zischg in arge Zeitnot und konnte nur noch seinem Gegner gratulieren. Aber Georg hatte Nisipeanu Wurster voll im Griff, nahm ihm eine Figur ab und zwang ihn zur Aufgabe.

Was für ein Tag – 3:2 gegen diese WELTKLASSE-Mannschaft.

Wir sind soooo stolz auf uns und fühlen uns wie im Schach-Olymp.

 

-Günther-

Gebietsklasse, 26. November 2016

Auch gewonnene Partien müssen erst gewonnen werden !!!

 

Beim ELO-Abgleich der Aufstellungen musste man von einem klaren Sieg für Schach ohne Grenzen ausgehen. ABER, da sitzt ja noch ein Gegner auf der anderen Seite.

Cristiano war sehr schnell fertig und brachte uns 1:0 in Führung. Überraschender war  die Punkteteilung dann am Brett 4. Bei über 200 ELO-Punkten Unterschied hatte man da auf mehr gehofft. Zu allem Unglück übersah unser Senior Hans die Uhr und verlor auf Zeit. Nun Stand es 2:2. Die Uhr zeigte 17.45 und nur noch Brett 1 war offen. Erst verspielte Paul in einer klaren Stellung den Erfolg. Dem wollte sein Gegner nicht nachstehen und verspielt seinerseits den Gewinn. Als die Stellung eigentlich „Tod-Remis“ war; Paul hatte einen Randfreibauer, hätte der Gegner nur "ins Eck gemusst" und es hätte 2,5 : 2,5  geendet. Hat er nicht gemacht und Paul ließ sich nicht bitten und fuhr den Sieg ein.

Glück gehört manchmal dazu J

Bericht Paul

 

Brett -2-

Da sich mein Gegner im Sweschnikow nicht gut auskannte, konnte ich mir schnell ein stabiles Zentrum erarbeiten.

Jedoch reichten auch heute meine spielerischen Mittel nicht aus, diesen Vorteil langsam aber sicher zu verwerten.

So lief ich in eine dreizügige Kombination, die mir einen wichtigen Bauern kostete. Hier verstand es mein Gegner, daraus Kapital zu schlagen und baute die Beweglichkeit seiner Figuren mehr und mehr aus, bis ich, entnervt vom eigenen Spiel, remis anbot, das er nach kurzer Überlegung ablehnte. Wie ein Löwe um Ausgleich kämpfend, konnte ich mir jedoch Stück für Stück eine immer aktivere Stellung zurückgewinnen...langsam aber sicher, die Felle davonschwimmend, bot mir mein Gegner kurz vor der Zeitkontrolle seinerseits den Friedenschluss an, in den ich auch zähneknirschend einwilligte. 

                                                                                                                      Bericht Stephan

 

Ich hatte weiß, und habe eine italienische Partie gespielt.
Mein Gegner war nicht so stark, deshalb war es ziemlich einfach für mich.
Ich habe gleich seinen Springer mit meinem Läufer zum König „gepinnt“ und habe  zwei Bauern geschlagen. Sein Fehler war, dass er nicht rochiert hast und als er sich entschied, es zu tun, machte er es zur falschen Seite (lange Rochade). An diesem Punkt hatte 
mein Springer die Gelegenheit, drei Figuren zu gewinnen (2 Türme und die Königin). Als er das sah, hat er aufgegeben. Die Partie hatte nur 13 Züge.
Ganz einfach, aber ganz wichtig vielleicht für die Mannschaft.

Bericht Cristiano

 

Zweite Klasse, 19. November 2016

Fünf Stunden Haft in der PolizeidirektionJ

 

Runde 5 der 2. Klasse führte uns zum Polizei Sportverein Tirol nach Innsbruck. Gespielt wurde in der ,Zelle’ im 3. Stock des Polizeipräsidiums.

„Angeklagt“ waren Günther Wachinger, Stefan Kell, Dieter Schmid, Franz Schober und Bernhard Wichmann vom Verein Schach ohne Grenzen.

Leider stand uns ,Strafverteidigerin Ina’ diesmal nicht zur Seite, da sie sich mit der Tiroler Jugend-Gang bei der Bundesländermeisterschaft in St. Veit herumtrieb.

 

Als erster musste Stefan Kell seine Unschuld beweisen. Er hatte nämlich seinem Gegner in der Eröffnung einen Bauern gestibitzt. Aber sein Gegner bekam zu viel Figurenspiel und man einigte sich auf eine Punkteteilung. Bernhard kam gut aus der Eröffnung, ließ aber dann dem Gegner freie Hand am Damenflügel. Diese Bauernwalze kostete eine Figur und letztendlich die Partie. Franz spielte eine Empfehlung von ,Gangsterboss’ Daniel King im Italiener, opferte eine Figur für Königsangriff, vergaß aber dann, noch weitere Munition zum Königsflügel zu bringen und rochierte selbst ins Verderben. Es stand 0,5:2,5 und die Sheriffs waren zufrieden.

Mein Gegner spielte eine unambitionierte Eröffnung und ich kam schnell zu Druck im Zentrum. Leider spielte ich dann etwas schlampig weiter und plötzlich war alles nicht mehr so klar. Als sich dann mein Gegner einen ,vergifteten Bauern’ holte, gewann ich eine Figur und knastete den gegnerischen König ein.

Somit lag es an Dieter, der wieder mal der letzte im Verhör war, mit einem Sieg noch einen Mannschaftspunkt zu retten. Dieter konnte dem anfänglichen Druck standhalten, suchte Gegenspiel am Damenflügel und konnte sich ein Bäuerlein schnappen. Sein Gegner aber, der in arger Zeitnot war, opferte aus Verzweiflung sein Ross im Zentrum und bekam somit einen gefährlichen Freibauern. Leider befand sich Dieters König auf h8 eingekerkert und konnte nicht aktiv eingreifen. So blieb ihm nichts anderes übrig, als seinerseits einen Springer zurückzuopfern – das Turmendspiel war dann remis.

Nach 5 Stunden wurden wir mit 2:3 aus dem Hochsicherheitstrakt entlassen und wieder nach Hause geschickt.

-Günther-

Gebietsklasse, 12. November 2016

1:4 Niederlage in Wattens

 

Musste sich in der letzten Saison noch die Erste gegen Wattens herumplagen, traf es diesmal unsere 2. Mannschaft in der Gebietsklasse.

Natürlich waren die Gastgeber klarer Favorit, aber in der Besetzung Paul, Stephan, Bernhard, Hans und Cristiano wollte man den Aufstiegsanwärter ,a bissl ärgern’.

Nach einer Stunde Spielzeit stellte Bernhard, in einer Stellung, in der nicht viel los war, leider eine Leichtfigur ein und gab auf.

Kurz darauf einigte sich Hans mit seinem Gegner auf eine Punkteteilung. Hans hatte zwar in der Eröffnung ein Bäuerlein gewinnen können, aber in einer Abtauschsequenz ging wieder einer verloren und beide waren letztendlich froh über das Remis.

Bei geschlossenem Zentrum versäumte es Stephan ein Gegenspiel am Damenflügel anzuzetteln und setzte voll auf seine Verteidigungskünste J. Aber so etwas geht meistens nicht gut aus, was Stephan zu seinem Leidwesen auch erfahren mußte. 

Cristiano dominierte mit seinem Läuferpaar die Partie. Aber leider stellte er eine Figur ein. Er kämpfte aber unverdrossen weiter und sein Gegner machte noch einen Fehler und die turbulente Partie endete mit Remis.

Ein hartes Leben hatte Paul gegen seinen ,übermächtigen Gegner’. Aber Paul verteidigte sich zäh, aber dann doch vergebens. –Endstand: 1:4.

 

Fazit:

Jetzt stehen mit Langkampfen 2 und Jenbach 2 noch zwei schlagbare Gegner auf dem Programm.

Will man die Playoffs noch erreichen, müssen beide geschlagen werden.

Ihr schafft das! Wir drücken die Daumen.

 

-Günther-

 

Zweite Klasse, 05. November 2016

 

Erster Saisonsieg - ,wir können’s doch noch’J

 

Mit einer Viertelstunde Verspätung (die Gäste hatten sich telefonisch entschuldigt) startete unser Wettkampf gegen Schlusslicht Rochade Rum.

Dieses mal probierten wir es mit einem reinen ,Bayernexpress’ (naja- ok.- mit einem Oberpfälzer J) in der Besetzung Günther Wachinger, Stefan (mit f) Kell, Dieter Schmid, Stephan (mit ph) Forster und Max Steffelmaier und wir waren sehr optimistisch, dass dies ,unser Tag’ werden sollte.

 

Aber komischerweise hatten unsere sympathischen Gäste etwas dagegen und ,wehrten sich’ und so sollte es sich über fünf Stunden lang hinziehen.

 

Bei mir war es relativ einfach. Ehe ich mir ein Angriffsmuster zurecht gelegt hatte, fing mein Gegner an zu kombinieren, rechnete 5 Züge und hätte 7 rechnen müssen und nach einer Stunde war alles vorbei.

Leider vertauschte Max, in einer vorteilhaften Stellung, zwei Züge und büßte ersatzlos eine Figur ein.

Dafür aber hatte Stefan von Beginn an alles unter Kontrolle, baute Druck auf, gewann einen Bauern und wickelte in ein gewonnenes Turmendspiel ab. - 2:1

Leider landete Stephan, nach einem Sizilianer plötzlich in einem Franzosen und fand somit nicht immer den besten Plan. Plötzlich war er in der Defensive und das gegen den ,jugoslawischen AngriffskünstlerJ’ Ivica. Aber es ist bekannt, dass diese Spieler die Stellungen ‚mit Herz‘ angehen und mit flottem Finger nicht immer die besten Fortsetzungen finden. Das war Stephans Chance! Er konnte sich mit Bauernopfer (vielleicht waren es auch drei bis vier) Gegenspiel sichern. Nach überstandener Zeitkontrolle (,Schwitz’) wusste man nicht, welcher König jetzt eigentlich auf Matt steht? … Das Remis durch Dauerschach war für uns ,Gold wert’.

Bei Dieters Partie war lange Zeit nichts los. Er gab dann das Läuferpaar auf, hielt die Stellung aber geschickterweise geschlossen und galoppierte mit seinen Cavallos am Damenflügel auf. Der Gegner versuchte zwar durch Öffnung seinem Läuferpaar Platz zu machen, musste aber so seinen König entblößen. So konnte Dieter mit ,seiner Hausfrau’ in die Stellung eindringen. Es spricht für seinen Mannschaftsgeist, dass er eine Stellung Remis gab, in der er vielleicht noch Siegchancen hatte.

- 3:2 in einem wahren Nervenkrimi.

 

-Günther-

 

Gebietsklasse, 29. Oktober 2016

Und schon wieder so ein Tag – nicht zum Vergessen J - sondern super erfreulich!

Weiterhin ist Ina die Mannschaftsführerin, da Paul nach seiner Rückenoperation noch nicht ganz fit ist, aber heute nichtsdestotrotz zum Zuschauen dabei war.

Wir durften heute zum ersten Mal tolle Räume in der NMS I benützen und das hat der Mannschaft offensichtlich Glück gebracht!

Das Mannschaftsergebnis nachstehend, dann kennen sich alle aus :-)

 

 

Br.

2

Schach Ohne Grenzen

Elo

-

3

Sparkasse Jenbach 1

Elo

2½: 2½

1

 

130625

Schober , Franz

1601

-

 

110795

Pirchner, Hans

1764

½ - ½

2

 

132141

Forster, Stephan

1462

-

 

102605

Esterhammer, Helmut

1638

½ - ½

3

 

102670

Farnbacher, Christa

0

-

 

102831

Fercher, Alois

1442

½ - ½

4

 

104097

Gruber, Hans

1417

-

 

114348

Stiegernigg, Markus

1406

0 - 1

5

 

134455

Celani, Cristiano

0

-

 

109810

Nentwich, Herbert

1247

1 - 0

 

Es hat Spaß gemacht mit Euch, herzlichst Eure

Ina

Zweite Klasse, 22. Oktober 2016

 

SoG, die ,Eröffnungsmonster’ :-)

 

In Runde 3 durften wir nach Fügen ins schöne Zillertal reisen – das Wetter war traumhaft, die Bergkulisse sowieso, die Stimmung war gut (wie immer) und wir waren voller Tatendrang.

Stefan Kell konnte uns diesmal verstärken und feierte somit seine Österreich-Premiere.

So gingen wir mit Günther Wachinger, Stefan (mit f) Kell, Dieter Schmid, Franz Schober und Stephan (mit ph) Forster an die Bretter.

 

Wie immer, in den bisherigen Kämpfen, verlief die Eröffnungsphase, bis weit ins Mittelspiel, optimal und sehr aussichtsreich (Dieter war vielleicht ,a bissl’ in Bedrängnis, hatte ich den Eindruck).

 

Stephan gewann sehr bald ersatzlos eine Quali – Franz hatte mit Weiß eine Stellung, die ich als Schwarzer nicht spielen möchte – Dieter überstand die Drohungen und konnte seinerseits aktive Aktionen gegen den gegnerischen König unternehmen – Stefan stellte sich ideal gegen den d5-Isolani auf und ich war sehr zufrieden, mit dem was ich erreicht hatte (Druck im Zentrum, alle Figuren spielten mit und der Gegner hatte null Drohungen).

 

Stefan spielte eine astreine Partie, wickelte mit Bauerngewinn ab und brachte uns mit sauberer Technik in Führung. Mein Gegner konnte plötzlich nicht mehr alle Drohungen parieren und gab bei vollem Brett auf. 2:0

Dann kam mal wieder unsere gefürchtete Grusel-Nerven-Zeitnotphase.

Stephan ließ dem Gegner einen gefährlichen Freibauern auf der vorletzten Reihe zu und musste in eine Punkteteilung einwilligen. Franz stellte eine Figur ein und verlor und Dieter wickelte in ein verlorenes Turmendspiel ab. Schaaade – 2,5:2,5.

 

Fazit:

Wir spielen so viele gute Chancen heraus und können es nicht umsetzen.

Unsere Eröffnungen passen volle. Ich möchte schon fast sagen, ,Schach ohne Grenzen – die EröffnungsmonsterJ’. Woran liegt es, dass wir aus möglichen 6:0 Mannschaftspunkten nur mit 2 Zählern da stehen?

Vielleicht sollen wir beim Klubabend mal Konditionsübungen machen? Oder sollen wir einen indischen Guru verpflichten, der unsere Zeitnotgeister aus den Köpfen jagt?

Egal, wir sind ja noch jung und lernfähigJ! Auf alle Fälle, sind wir eine ‚Super-Truppe’ und fühlen uns als ,Tabellenführer der Herzen’.

 

-Günther-

Zweite Klasse, 8. Oktober 2016

Neue Bretter, neue Figuren, altes Übel…

 

In Runde 2 durften wir bei unserem ersten Heimspiel gegen Absam mit neuen Holzbrettern und Holzfiguren spielen (manche haben’s vielleicht gar nicht gemerkt :-) ).

In der Besetzung Günther Wachinger, Ernst Ludes, Dieter Schmid, Franz Schober und Stephan Forster konnten wir eine schlagkräftige Truppe an die Bretter bringen und es sah auch lange Zeit sehr gut aus.

Ernst’s Gegner spielte 1. b4 (Orang-Utan oder Sokolski Eröffnung), aber beide Kontrahenten konnten sich keine großen Vorteile herausarbeiten. Ein Friedensschluß war nach 2 Stunden eine logische Folge.

Dieter hatte eigentlich immer Vorteile (ob nicht im Mittelspiel mehr drin war?- dachte ich :-) ), aber das entstandene Turmendspiel war wohl remis.

Franz versäumte, aus der Eröffnung heraus, mehrere aktive Pläne. So konnte sein Gegner einen gefährlichen Freibauern bilden. Ein taktischer Fehlgriff kostete eine Quali und auch die Partie.

Stefan diktierte von Anfang an das Spielgeschehen (wie sagt doch Jogi Löw: wir müssen über den Ballbesitz den Gegner zu Fehlern zwingen :-)), konnte auch eine Qualität gewinnen und stand wohl klar auf Gewinn. Leider ließ Stefan in Zeitnot ein Dauerschach zu. –Schade-

Mein Gegner verteidigte sich gewohnt zäh (wie in der letzten Saison) und es war ein Geduldsspiel.

Erst im 24. Zug wurde der erste Bauer getauscht!! Aber diese Linienöffnung war entscheidend und ich konnte siegbringendes Material gewinnen. – Endstand: 2,5:2,5.

 

Fazit:

Wie schon im ersten Wettkampf in Langkampfen vergeben wir zuuu viele Chancen. Dieses Mal hat es wenigstens zu einem Mannschaftspunkt gereicht.

SCHADE, wir belohnen uns nicht so, wie wir es eigentlich verdient hätten.

                                                   -Günther-

Gebietsklasse, 01. Oktober 2016

WIDRIGERE  UMSTÄNDE gibt’s gar nicht :-(

 

Treffpunkt Samstag 13 Uhr zum Gebietsklasse-Kampf in Kundl: ich lasse eines der Kinder hinten ins Auto einsteigen und klappe dafür den Sitz nach vorne. Dieser löst sich aus der Verankerung und lässt sich trotz intensivstem Bemühen danach nicht mehr arretieren! Also müssen wir kurzerhand mit zwei Autos fahren. Leider hat der Spieler, der mir beim Sitzeinbau geholfen hat, seine „Utensilien“, wie Brille, Handy, wertvoller Stift, …. auf meinem Autodach liegengelassen. Auf der Fahrt, beim Abholen der anderen Spieler, fiel dann irgendwo in Kufstein der Reihe nach alles von meinem Autodach!!

 

Ich brauche nicht mehr mehr zu schildern,...

 

ich verständigte den Kundler Mannschaftsführer, dass wir auf jeden Fall zu spät kämen und gingen dann dort - alle durch den Wind – mit drei Mannen in veränderter Aufstellung an die Bretter!

 

Es war nicht der Tag von Schach ohne Grenzen!

Es tut mir leid, eure Ina

Zweite Klasse, 24. September 2016

Unser erster Mannschaftskampf in der zweiten Klasse fand in Langkampfen statt. Da Günther durch Trainerverpflichtungen verhindert war, verstärkten wir uns mit unserem Neuzugang Georg.

 

Nach der Begrüßung durch Georg Karrer, Mannschaftsführer Langkampfen [der auch mich als Obfrau von Schach ohne Grenzen sehr nett begrüßte :-) ] ging’s los und alle unsere Spieler, Georg, Ernst, Dieter, Franz und Max kamen gut aus ihren Eröffnungen.

 

*  Am zweiten Brett wurde die Drachenvariante des Sizilianers gespielt. Weiß kam aus der Eröffnung mit Vorteil heraus und hatte eine deutlich bessere Stellung. Aufgrund eines Fehlers im 27. Zug (Weiß zog den h-Turm statt des d-Turms auf die e-Linie) bekam Schwarz wieder Gegenspiel und konnte auch den Materialnachteil von einem Bauern zurückgewinnen. Beide einigten sich dann in ausgeglichener Stellung schnell auf ein Remis.  *                        (Text: Ernst)

 

*  Leider habe ich gestern meine Schachpartie noch vollkommen unnötig „versemmelt“.

In meiner defensiv angelegten "Sizilianischen-Kan-Variante" hatte ich natürlich zunächst eine sehr passive Stellung auf dem Schachbrett. Dies änderte sich jedoch nach dem 22. Zug meines Gegners Thomas Mix, der unkorrekt einen Springer für einen Bauern opferte. Sein Angriff schlug nicht durch und von da ab stand meine Partie klar auf Gewinn. Eine Unachtsamkeit meinerseits im 33. Zug brachte meinen Gegner wieder ins Spiel-geschehen zurück und führte dann schließlich sogar noch zum Verlust meiner Partie.

Schade!

Löblich hervorheben möchte ich noch den hervorragenden Kampfgeist unserer gesamten Mannschaft, der ich auch gerne einen Sieg vergönnt hätte!    *                                   (Text: Dieter)

 

*  Franz durchlebte in seiner Partie sämtliche Höhen und Tiefen: Gewinnstellung, auf einmal zwei Bauern weniger, dann noch einen eindeutige Remis-Stellung erspielt, die einfach kein Ende nehmen wollte ....  *                                                                                               (Text: Ina)

 

*  Mein Spielgegner lehnte mein Russisch-Angebot ab und wählte einen schottischen Aufbau. Frühzeitig verschärfte er das Spiel durch Öffnung der f-Linie und rascher Figurenentwicklung. Dennoch konnte ich die schwarze Stellung ausgeglichen halten. Im Mittelspiel gelang es mir dann die weißen  Zentrumsbauern zu isolieren und einen gedeckten Freibauern auf der c-Linie zu etablieren. Damit kam schwarz zu positionellem Vorteil, der mir jedoch ohne Abtausch der Schwerfiguren nicht verwertbar schien – also bot ich im 40.Zug remis an, das mein Spielgegner annahm. Zu diesem Zeitpunkt standen unsere übrigen Partien noch ausgeglichen bis aussichtsreich; leider sollte das so nicht bleiben.   *                            (Text: Max)

 

Resümee: es hätte durchaus auch ein Sieg sein können! Dann halt beim nächsten Mal :-)

                                                  das wünscht Euch Eure Mannschaftsführer-Stellvertreterin Ina

Gebietsklasse, 17. September 2016

Missglückter Saisonauftakt

 

Im Vorfeld zur 1. Runde Gebietsklasse gab’s ein paar Aufstellungsprobleme, aber letztendlich brachte man doch eine gute Truppe an die Bretter.

Im ,heimischen Stadion’ empfing man die erfahrene Langkampfener Mannschaft, die heuer wohl ein heißer Aufstiegskandidat sein wird.

Lukas verlor in der Eröffnung eine Figur und bei Hans ging ein Zentrumsbäuerlein flöten. Das ließen sich die routinierten Gegner natürlich nicht mehr nehmen. Dafür stand Patrick auf Gewinn, Paul hatte eine schöne Druckstellung gegen den unrochierten Gegner und Stephan konnte zuversichtlich auf den weiteren Verlauf der Partie blicken.

Aber es sollte nicht unser Tag sein: Paul kam plötzlich in einen Gegenangriff und Materialverlust war unvermeidlich – Paul gab auf. Patrick wickelte in einem Bauernendspiel falsch ab, der Gegner hatte einen entfernten Freibauern und der Rest war nicht mehr schwer. Stephan wollte sich im Zentrum befreien, aber auch das kostete leider Material und Partie.

Endstand 0:5.

 

Fazit:

Die Niederlage geht in Ordnung, fiel aber um einiges zu hoch aus.

 

* Günther *

 

Spieltermine und Ergebnisse der TMM in der Saison 2016/17

 

 

                   TMM 2. Klasse                                            TMM GKK Ost


 

Schach ohne Grenzen

Ina Anker & Günther Wachinger

Kaiserbach 26

6341 Ebbs 

Österreich

 

schachohnegrenzen@gmx.net

www.schachohnegrenzen.com

Besucher-Nummer:

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Verein "Schach ohne Grenzen" - Ina Anker & Günther Wachinger