Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
Schach ohne GrenzenÜberregionaler Schachverein

     Tiroler Mannschaftsmeisterschaft                        2017/2018

6. Spieltag am 18. November - Heimspiele

Ein Kurzbericht aus der 1. Klasse:

 

Bei den Partien ging es uns teilweise nicht so gut: Mäx hat aus der Eröffnung nichts Besonderes geholt und Schwarz konnte gut ausgleichen. Es hat ihn viel Mühe gekostet, im Endspiel dann noch zu gewinnen.

Gerhard überspielte allmählich seinen Gegner, das war ok.

Matthias hätte eigentlich gewinnen müssen, hat sich aber dann verheddert und dann noch verloren.

Bei Stefan brauchte der Gegner für die ersten 13 Züge schon eine Stunde. Er klammerte dann mit aller Macht, Stefan wollte aber halt doch gewinnen. Da hat er dann viel zu viel Zeit verbraten und die fiel dann bei ihm. Das ist ihm schon sehr lange nicht mehr passiert!

Dieter hatte mal ein Quali mehr, konnte die aber nicht verwerten, Remis.

Bernhard stand immer besser und gewann.

 

 

Gebietsklasse:

 

Leider konnten unsere Gegener, Jenbach II, nicht zum Mannschaftskampf antreten, da sie auf der Herfahrt einen Autounfall hatten. Gott sei Dank gab es keinen Personenschaden!

 

Unsere Mannschaft wartete .....

Bis dann der Anruf kam, dass es nicht möglich ist zu kommen und so blieb unseren Spielern nur übrig, bei den Mannschaftskollegen der 1. Klasse zu kibitzen!

5. Spieltag am 4. November in Völs und Kundl

Kleine Widrigkeiten bei der Anfahrt konnten uns nicht abhalten, rechtzeitig vor 14 Uhr komplett an den Brettern in Völs zu sitzen. Beide Mannschaften waren mit guten Aufstellungen angetreten, es versprach, ein spannender Kampf zu werden. Nach zwei Stunden Spielzeit machte Gerhard Remis in gleicher Stellung. Dieter stand da etwas gedrückt mit schwachem Bauer auf e7 und Felderschwäche e6. Heinz hatte gegen Eva Wunderl eine Abwickung wählen müssen, die remislich ausschaute mit ungleichfarbigen Läufern. Bei Ernst Ludes schaute es gut aus, mit Druckspiel aber unklar. Stephan hatte eine gute Stellung mit aussichtsreichem Angriff gegen den König. Meine Stellung war ein etwas seltsamer Tarrasch-Franzose, mit leichten Vorteilen für mich. Vor allem brauchte mein Gegner viel Zeit.
Nach drei Stunden hatte dann plötzlich Ernst verloren, Figur weg. Da hatte unglücklicherweise in Unkenntnis des Verlusts auch Stephan Remis gemacht. Er hätte leicht weiter spielen können. Kurz danach hatte Dieter sich etwas entknotet, auch Remis. Eva Wunderl fand nicht den Remisweg, so dass Heinz am Königsflügel durchbrechen konnte und eine Mehrfigur hatte. Die konnte er sicher verwerten. Meine Partie wurde da sehr spannend, aber ich fand leider nicht den Gewinnweg, also auch Remis und damit auch 3:3 Endstand.

- Stefan -

Und noch ein kurzer Bericht aus der Gebietsklasse

 

Um 15.01 Uhr hatte Patrick mit schwarz schon gewonnen. In der "Liga" spielt Patrick fast immer sehr stark.

 

„Unser Oldie“ Hans stößt mittlerweile an seine (Alters-)Grenzen. Er müht sich, kämpfte, aber scheinbar fordert das Alter nun Tribut. Er musste in ein Unentschieden einwilligen.

 

Franz ist in der Gebietsliga eine Bank  (Punkte). Leider habe ich von seinem Spiele nur soviel gesehen, das ich mir bei ihm keine Sorgen machen muß = Voller Punkt !!!

 

Auf Brett 2 hatte ich doch große Probleme. Nach langem wechselhaften Kampf konnte ich bei Remis-Stellung keine Punkteteilung anbieten. Wir spielten weiter und jeder lauerte auf einen Fehler des anderen, zu meinem Glück stellte mein Gegner seinen Turm ein.

 

Beim Zwischenstand von nun 0,5 : 3,5 wurde dann am Brett 1 eine Punkteteilung vereinbart.

Am Ende ein klarer 4:1 Sieg!

- Paul -

4. Spieltag am 21. Oktober als Heimspiele

Jetzt hat’s uns auch erwischt

 

Am 4. Spieltag der 1. Klasse empfingen wir die SG Hall/Mils.

Dieses Mal konnten wir die Spieler Günther Wachinger, Matthias Heinz-Leisenheimer, Ernst Ludes, Dieter Schmid, Franz Schober und Ernst Paul aufbieten und es war von vorn herein klar, dass es ein offener Wettkampf werden würde.

Leider hatten wir bereits in der Eröffnungsphase einige Probleme. Ernst und Paul fanden nicht das richtige Rezept und standen frühzeitig auf Verlust.

Ich traf auf Chiara Polterauer, mit der ich ein Jahr lang Training gemacht hatte. Eine psychologisch unangenehme Aufgabe und Chiara hatte sich intensiv auf mich vorbereitet (man sollte den Kids vielleicht doch nicht das eigene Eröffnungsrepertoire überlassen J), wie sie mir nach der Partie sagte.

Matthias kam gut ins Mittelspiel und machte Druck am Damenflügel. Auch Dieter musste sich einigem Druck erwehren. Nur Franz nutzte seinen Anzugsvorteil und beschäftigte seinen Gegner.

Nachdem Ernst und Paul ihre Partien aufgegeben hatten und ich mich mit einem Remis begnügen musste (Chiara fand eine nette Abwicklung in ein Dauerschach), musste sich auch Matthias auf eine Zugwiederholung einlassen. Dieter konnte sich vom Eröffnungsdruck befreien und remisierte mit ungleichfarbigen Läufern. Franz, wie er selbst sagte, hatte etwas Glück. Sein Gegner opferte die Dame und hoffte auf ein Matt. Aber es blieb bei der Hoffnung, er hatte einen Zwischenzug übersehen und die geopferte Dame war ein Einsteller.

Letztendlich leider eine 2,5:3,5 Niederlage – es war nicht ,unser Tag’.

-Günther-

 

Und noch zwei Partien aus der Gebietsklasse:

 

Mein Gegner wählte mit weiß eine mir wenig bekannte Variante der Larsen-Eröffnung mit langer Rochade und geplantem Angriff auf die schwarze Königsstellung. Doch bereits in der Eröffnungsphase gelang mir Ausgleich mit aktivem Figurenspiel. Im Mittelspiel folgten einige Figurenabtausche, die jedoch die weißen Angriffsversuche erstickten und mir dafür Spiel am Damenflügel einbrachte. Um die aufkommende schwarze Bauernwalze zu bremsen, geriet die einzig aktive weiße Figur (Dame) im Zentrum  in Bedrängnis. Dies bemerkte mein Gegner zu spät und hatte nach "Damenfang" bei schlechter Stellung keine Lust mehr weiter zu spielen.

-Max-

 

"Immer wieder gegen eine Sizilianische Stellung, aber dieses Mal ein Najdorf.

Ich habe ein sogenannte English Attack gewählt, vielleicht die beste Art in dieser Stellung.

Ich denke, ich war besser nach der Öffnung, aber ein Fehler hat mich eine Figur gekostet. Ich habe es geschafft, die Figur wieder zu bekommen, dank einer Matt Drohung. Am Ende konnte ich ein Bauern im Endspiel gewinnen, nach dem Tausch unseres Turms, aber ich habe mich nicht getraut weiter zu spielen und so haben wir uns auf ein Remis geeinigt. Schade…"

-Cristiano-

 

3. Spieltag am 7. Oktober in Schwaz und Jenbach 

Kantersieg gegen Tabellenführer

 

Am 3. Spieltag der 1. Klasse durften wir beim Tabellenführer SC Schwaz antreten. Die Gastgeber konnten eine sehr starke Mannschaft aufbieten, mit Spielern, die durchwegs Bundesliga-Erfahrung aufweisen. Aber auch wir brachten mit Max Berchtenbreiter, Günther Wachinger, Matthias Heinz-Leisenheimer, Ernst Ludes, Christin Anker und Dieter Schmid eine schlagkräftige Truppe an die Bretter. Also für Spannung war gesorgt.

Mäx, mit Schwarz, hatte eine solide Caro-Kann-Stellung am Brett - ich hatte leichten positionellen Druck und Zentrumskontrolle – Matthias hatte im Königsinder alles im Griff – Ernst brachte ein positionelles Damenopfer mit Angriffschancen – Chrissis Gegner, der amtierende Tiroler Seniorenmeister, griff wild am Königsflügel an und bei Dieter ging es eher gemächlich zu. Also, eigentlich konnten wir zufrieden sein.

Mit zunehmender Spieldauer verbesserten sich Stellungen immer mehr und unsere mitgereiste Obfrau Ina konnte stolz auf uns sein J.

Chrissi konterte die wilden Angriffe, trieb den gegnerischen König zurück in die Mitte und gewann, mit Hilfe von Mattdrohungen, entscheidend Material und sorgte so für das psychologisch wichtige 1:0 – eine starke Leistung!

Was die ,jungen Mädels’ können, das können ,wir Alten’ auch  ;-)

In meiner Partie verdichtete sich die positionelle Überlegenheit zu einem unwiderstehlichen Königsangriff und das 2:0 war schon eine Vorentscheidung. Ernst und Matthias hatten wahrscheinlich irgendwo gute Siegchancen (soweit die subjektive Meinung der zwei Kiebitze Mo und Günzi), aber die Punkteteilungen gegen ihre starken Gegner ging voll in Ordnung -3:1.

Dass bei Mäx nicht immer das Brett brennen muss, bewies er mit einer kontrolliert positionellen Partie. Ein schwacher Bauer wird so lange belagert, bis dieser fällt, dann Abwickeln in ein gewonnenes Endspiel – Nimzowitsch hätte seine Freude gehabt - 4:1.

Dieter setzte mit einem soliden und nie gefährdeten Remis den Schlusspunkt zum 4,5:1,5 SIEG.

  -Günther-

 

 

Und noch zwei Partien aus der Gebietsklasse:

 

Leider konnte ich den für mich bequem zu spielenden Sizilianer wieder einmal im Mittelspiel nicht weiter ausbauen und da ich in Zeitnot kam, sah ich mich gezwungen, mich deswegen schon bald mit zweit und drittklassigen Zügen zufrieden zu geben.

Zu ungeduldig war ich nach einem Bauerngewinn und gierig darauf einen zweiten Bauern "mitnehmen" und deswegen kümmerte ich mich weniger um ein aktives Figurenspiel und damit ließ ich meinen Gegner wieder ins Spiel zurückkommen! 

Traurig war ich am Ende darüber, dass ich unser tolles Team nicht zum Erfolg führen konnte!

-Stephan-

 

Ich habe gegen eine Kalashnikov/Sizilianische Stellung gespielt. Mein Gegner hat gleich Druck gegen meines E4 Bauern gemacht, aber nachdem ich gut parieren konnte, habe ich die Initiative übernommen.

Das Zentrum war geschlossen, jeder Zug war eine Bedrohung. Ich denke, ich war besser, aber die Stellung meines Gegners zeigte eigentlich keine Schwächen. Er fand „Gegenspiel“ auf dem Königsflügel mit dem F-Bauer und am Ende hatte er sogar gute Chancen zu gewinnen! Wir einigten uns auf ein Remis, aber ich finde, das war trotzdem eine schöne  Partie.

-Cristiano-

 

2. Spieltag am 23. September 2017 in Kufstein

1. Klasse: Zweiter Kampf – zweites Unentschieden

 

Nach dem Auftakt-3:3 gegen Mitaufsteiger Langkampfen, ging es diesmal gegen die Absamer, die mit einer sehr starken Mannschaft bei uns antreten konnten.

Leider erreichte uns am Vormittag noch die Hiobsbotschaft, dass Matthias Heinz-Leisenheimer krankheitsbedingt nicht spielen konnte. Somit mussten wir Brett 3 kampflos abgeben. Dafür konnte uns erstmals Mäx Berchtenbreiter verstärken.

Die Eröffnungsphase verlief eigentlich ganz gut für uns und es dauerte auch nicht sehr lange, bis Mäx in ein gewonnenes Endspiel einlenken konnte und den 0:1 Rückstand egalisierte.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir positionelle Vorteile an den Brettern bei Stefan Kell, mir und bei Dieter Schmid und Bernhard Wichmann alles unter Kontrolle schien.

In der vierten Stunde konnte ich das Zentrum öffnen und einen unparierbaren Königsangriff starten.

Leider verlor Dieter irgendwo den Faden, büßte erst einen Bauern und dann einen Läufer ein – 2:2-.

Stefan hatte mittlerweile einen entfernten Bauern mehr in einem Turm/Springer-Endspiel und bei Bernhard zeichnete sich eine Punkteteilung ab.

Leider vergab dann Bernhard eine theoretische Remisstellung im Bauernendspiel und musste die Waffen strecken. -2:3-

Somit lag es an Stefan, mit einem Sieg, noch ein Mannschaftsremis herauszuholen. Fünf Stunden lang knetete er seinen Gegner, konnte die Türme tauschen und behandelte das Endspiel technisch sauber.

Der verdiente Lohn war ein voller Zähler zum Endstand von 3:3.

-Günther-

 

Gebietsklasse Ost: Unter Wert geschlagen

 

Nach dem lockeren 4:1 Auftakt-Erfolg gegen Hall, war klar, nachdem man die Aufstellung der Gäste gesehen hatte, dass gegen den SK Kufstein nichts zu holen ist.

Den Landesliga erprobten Spielern der Gäste stellten sich Ernst Paul, Stephan Forster, Max Steffelmaier, Hans Gruber und Johannes Weiß.

Johannes verlor schnell gegen seinen 2000 DWZ (?) starken Gegner – was auch sonst??

Aber der Rest des Teams kämpfte unverdrossen und aufopferungsvoll gegen die teilweise um 500 ELO stärkeren SK Kufstein-ler und das eine oder andere Remis wäre schon verdient gewesen!

-Günther-

 

 

Der erste Spieltag am 9. September 2017 liegt hinter uns und wir freuen uns über einen guten Start!

 

Erfreulicherweise spielen die Gebietsklasse und die erste Klasse am gleichen Tag und so haben wir darum gebeten, dass unsere Heimspiele gleichzeitig daheim stattfinden. Daher konnten am Samstag zum ersten Mal in diesen neuen Räumlichkeiten (an dieser Stelle unser großes Dankeschön an die Stadt Kufstein, die uns diese hellen neuen ruhigen Räume zur Verfügung stellt, allen voran Hallenwart Michael, der immer dafür sorgt, dass für uns alles einwandfrei klappt) insgesamt 22 SpielerInnen in die neue Saison starten.

 

Gebietsklasse 4:1

Erste Klasse 3:3

 

Nächstes Mal dann, wie gewohnt, ausführlicher!

                                                                                                                                             - Ina -

1. Klasse Tiroler Mannschaftsmeisterschaft

Gebietsklasse Ost Tiroler Mannschaftsmeisterschaft

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