Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
Schach ohne GrenzenÜberregionaler Schachverein

Spielberichte

4. Runde - Heimspiele am 10.11.2018

 

 

Souveräner Sieg und unglückliche Niederlage

 

In Runde 4 durften unsere Gebietsliga-Teams wieder zu Hause antreten. Es ist immer ein erfreulich gesellschaftliches Event, mit beiden Mannschaften einen spannenden und auch ,ratschigen’ Nachmittag verbringen zu dürfen.

 

Unsere A-Mannschaft empfing den direkten Verfolger Langkampfen.

Sehr schnell zeigten unsere Spieler Matthias Heinz-Leisenheimer, Dieter Schmid, Bernd Wichmann, Stephan Forster und Max Steffelmaier, dass es für die sympathischen Gäste nichts zu holen gibt.

 

Bereits nach einer Stunde hatte der Gegner von Max keine Lust mehr – einige Eröffnungssünden führten zu materiellem Nachteil. Fast ein Spiegelbild war die Partie von Bernd. Sehr geschickt nutzte Bernd ein Fesselungsmotiv zum Materialgewinn aus. Der Rest war nicht mehr schwer. Dieter holte sich im Mittelspiel eine Quali, musste aber noch einen gefährlichen Königsangriff abwehren. Das gelang und Dieter ,schoß uns zum 3:0’.

Auch Matthias dominierte von Anfang an das Spielgeschehen. Aber sein Gegner, ein ,alter taktisch erfinderischer Haudegen’, wehrte sich mit allen Mitteln. Letztendlich aber setzte sich Matthias ganz klar durch. Die längste und spannendste Partie hatte Stephan. Etwas riskant war Stephans lange Rochade, die seinem Gegner einen gefährlichen Königsangriff versprochen hätte, aber auch er stellte dann seinen König auf dieselbe Seite. Somit konzentrierte sich alles auf die einzig offene Linie in der Mitte. Bei fast vollem Brett und schwindender Bedenkzeit einigte man sich auf ein gerechtes Remis.

Endstand 4,5:0,5 und Tabellenführung gefestigt.

 

------------------------------------------------------------------------------------------ 

 

Unser B-Team war klarer Außenseiter gegen die Spg Kufstein/Wörgl .

Aber so kampflos wollten sich unsere Mannen Knut Arnold, Philipp Wagstätter, Cristiano Celani, Hans Gruber und Patrik Daxauer nicht geschlagen geben.

Und was war das für ein Kampf?! SUPER!!

Hans zermürbte mit seiner stoischen Ruhe seinen jungen Gegner, bis dieser erst einen Bauern und dann noch die Dame einstellte. - 1:0.

Nach zwei Stunden Spielzeit lag eine Sensation in der Luft! An allen Brettern hatten wir einen Mehrbauern!

Schade, schade, schade…! Patrick übersah ein Grundlinienmotiv und verlor. Philipp hatte zu viel Respekt vor seinem Gegner und dessen Läuferpaar und gab Remis. Genauso bei Knut, der seinen übermächtigen Gegner nach allen Regeln der Schachkunst überspielt hatte. ,Das Remis war sehr glücklich’, waren die Worte seines Gegners. Am meisten leid tat mir Cristiano. Er hatte seinen über 500 ELO stärkeren Gegner jederzeit im Griff und wickelte in ein Bauernendspiel mit Mehrbauer ab. Der aktive König seines Gegners sollte aber eine Punkteteilung bringen. Aber leider ließ Cristiano den König eindringen und verlor. – Endstand 2:3.

 

Freunde, Freunde…..! Ihr habt euch nicht belohnt für diesen sooo starken Wettkampf.

 

*Günther*

 

TMM Gebietsklasse Ost 2018 / 2019

Die Seite wurde zuletzt aktualisiert am 11.11.2018 01:43:54 / Page cached 11.11.2018 19:06:18 86min., Ersteller/Letzter Upload: landesverband tirol

Kreuztabelle nach Rang

Rg.

Team

1

2

3

4

5

6

7

8

 Wtg1 

 Wtg2 

 Wtg3 

1

Schach Ohne Grenzen 1

 * 

 

4

   

3

8

16,0

0

2

Spg Kufstein/Wörgl

 

 * 

2

3

   

5

5

6

15,0

0

3

Langkampfen

½

3

 * 

   

3

 

6

10,0

0

4

Schach Ohne Grenzen 2

1

2

 

 * 

4

 

 

4

11,5

0

5

Sparkasse Jenbach 1

½

   

1

 * 

3

 

4

9,0

0

6

Sparkasse Jenbach 2

   

 

2

 * 

1

3

2

7,5

0

7

Verein Für Jugendschach Kundl

 

0

2

½

 

4

 * 

 

2

6,5

0

8

Spg Hall \ Mils

2

0

   

½

2

 

 * 

0

4,5

0

 

 

                                    Schwierige Vorbereitung mit ,Happy End’

 

Die Vorbereitung auf die 3. Runde bereitete unserer Ina kräftiges Kopfzerbrechen. Nicht weniger als 7 Spieler standen aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung.

Vielen Dank an alle Spieler, die es dann doch ermöglichten, beide Mannschaften vollständig zu besetzen.

 

Unsere A-Mannschaft musste zum Tabellenletzten Hall/Mils, die ausschließlich mit Jugendspielern antraten. Mit unserer B-Mannschaft wollten wir bei Jenbach I gegen einen direkten Konkurrenten um die Play-off-Plätze unbedingt punkten.

Diese Überlegungen spielten bei den Aufstellungen eine gewichtige Rolle.

 

Schach ohne Grenzen I trat mit Matthias Heinz-Leisenheimer, Stefan Kell, Dieter Schmid, Lukas Kasticky und Sarah Primus an.

Leider vergab Sarah einige gute Möglichkeiten, mit Materialgewinn weiter zu spielen und sah sich plötzlich einem Königsangriff ausgesetzt, der nicht mehr abzuwehren war. Lukas forcierte in einer verschachtelten Stellung zu früh seinen Angriff und wurde eiskalt gekontert. Puuh – 0:2!

Jetzt mussten es ,unsere Haudegen’ richten.

Sehr schnell war klar, dass Stefan seine Weißpartie gewinnen sollte, aber Matthias und Dieter mussten mit Schwarz erstmal den ,Betonaufbau’ ihrer Gegner knacken. Mit Geduld und Übersicht verstärkten sie ihre Positionen, häuften langsam ihre Vorteile an und gewannen.

Endstand 3:2 und Tabellenführung behauptet!

------------------------------------------------------------------------------------------ 

 

Ina chauffierte unser Team mit Knut Arnold, Franz Schober, Bernd Wichmann, Stephan Forster und Patrik Daxauer nach Jenbach und versorgte ,unsere Mannen’ in gewohnter Weise.

Was sollte da noch schief gehen J ?!

Wie schon gegen Kundl gelang Knut eine Kurzpartie und sorgte für eine schnelle Führung. Aber auch die anderen Schwarzpartien von Bernd und Patrick liefen in eine Richtung und bald stand schon mit 3:0 der Gesamtsieg fest.

Einige bange Momente musste Stephan überstehen. Nach einem Einsteller in der Eröffnung kämpfte er sich aber verbissen zurück, konnte das Material wieder gewinnen. Als Lohn, eine ,dicke 1’ auf dem Berichtsbogen. Bei Franz (direkt von der Baustelle ans Brett kommend) lief es nicht so gut. Ein paar Unachtsamkeiten waren nicht mehr wettzumachen. Trotzdem, vielen, vielen Dank für Dein Einspringen.

Endstand 4:1 und voll auf Play-off-Kurs.

 

Fazit des Tages - hier möchte ich die schachpsychologischen Worte des großen Schachmeisters Savielle Tartakower wiedergeben:

  •  „Die Drohung ist stärker als die Ausführung.“
  • „Der Taktiker muss wissen, was er zu tun hat, wenn es etwas zu tun gibt; der Stratege muss wissen, was er zu tun hat, wenn es nichts zu tun gibt.“
  • „Es ist stets günstiger, die Steine des Gegners zu opfern.“
  • „Der Isolani verdüstert die Stimmung auf dem Schachbrett.“
  • „Die Fehler sind alle da, sie müssen nur noch gemacht werden.“
  • „Die Tragödie der Fehler ist die Tragödie der Leidenschaften.“
  • „Eine ganze Partie kann auf einen bestimmten Fehler zugeschnitten sein.“
  • „Die Schachpartie ist gewöhnlich ein Märchen aus Tausendundeinem Fehler.“
  • „Immer der vorletzte Fehler gewinnt.“
  • „Im Schach lernt man nur durch Fehler.“
  • „Die Existenz des Schachspiels wird allein durch die Existenz von Fehlern gerechtfertigt.“
  • „Fehler können und dürfen nur starke Spieler machen.“
  • „Im Schach gibt es nur einen Fehler – die Überschätzung des Gegners.“

*Günther*

Zwei Kanter-Siege für unsere Gebietsklasse-Teams am 13.10.2018

 

In Runde 2 durften wir mit beiden Mannschaften wieder zu Hause antreten.

Schach ohne Grenzen I konnte mit Matthias Heinz-Leisenheimer, Stefan Kell, Ernst Ludes, Dieter Schmid und Bernd Wichmann  eine ,Bomben-Mannschaft’ gegen Jenbach I aufbieten.

 

Sehr schnell war klar, dass es dieses Mal kein Zitterspiel geben sollte. Ernst brachte uns sehr früh in Führung. Seine Drohung auf f7 (,verzögertes Schäfermatt J’) kostete dem Gegner eine Quali und die Lust am Weiterspielen. Auch die anderen Partien liefen alle in eine Richtung.

Stefan bekam einen ,Traum-Franzosen’ ans Brett und musste nur noch geduldig abwarten, bis der Gegner keine vernünftige Fortsetzung mehr hatte.

Das 3:0 lieferte Bernd, der mit einer schönen Kombi, eine Qualität gewann. Nach exakter Abwehr der Gegendrohungen, wickelte er in ein gewonnenes Endspiel ab.

Auch Matthias war jederzeit ,Chef im Ring’ und verwertete die Mittelspiel-Vorteile trocken zum vollen Zähler.

Dieter hatte mit Schwarz nie Probleme. Seine Punkteteilung brachte den Endstand zum 4,5:0,5 und die Tabellenführung.

-----------------------------------------------

 

Unser B-Team trat mit Knut Arnold, Stephan Forster, Max Steffelmaier, Cristiano Celani und Patrik Daxauer gegen unsere Freunde aus Kundl an.

Wie schon der Name, ,Verein für Jugendschach Kundl’ ausdrückt, kamen die Gäste mit 4 Kindern, die sich allesamt wacker schlugen.

Natürlich waren unsere Cracks klarer Favorit und Knut gelang auch sehr schnell die 1:0 Führung, die Patrik kurz darauf auf 2:0 ausbauen konnte.

Max musste sich schon mehr anstrengen, stand zwar immer gut und konnte, nach einer Kombi seines Gegners, die ,ein Loch hatte’, den vollen Zähler einstreichen.

Cristiano spielte sehr bald mit einem Mehrbauern, den er geduldig zum 4:0 verwerten konnte.

Stephans Gegner legte seine Partie sehr konzentriert und ohne großes Risiko an, was für einen Jugendlichen nicht unbedingt selbstverständlich ist und hatte sich das Remis auch verdient. 

Endstand: 4,5:0,5 Platz 4 in der Tabelle (das wäre ein play-off-Platz!!)

 

Eine nette Geschichte am Rande:

Jeder weiß, dass ,unsere gute Seele’ Ina immer für reichlich Ess- und Trinkbares sorgt.

Valentin, nachdem er sich den überschüssigen Puderzucker von den Lippen wischte, meinte verschmitzt: ,ich komm so gern zu Schach ohne Grenzen, weil es da immer was zum Essen gibt. Jetz hob i scho 3 Brez’n, 3 Krapf’n, 4 Muffins und 3 Limos. Aber jetz ko i nimmer.’

Aber auch den anderen Jungs hat’s anscheinend geschmeckt, da zum ersten Mal nichts übrig geblieben ist.  

*Günther*

Saisonauftakt mit Vereins-Derby

 

Heuer können wir erstmals mit zwei Mannschaften in der Tiroler Gebietsklasse antreten und so kam es in der 1. Runde zum Vereinsduell Schach ohne Grenzen I gegen II.

Wer gedacht hatte, das wird ein Kaffee-Kränzchen oder ein lustiger Schach-Stammtisch, der sah sich natürlich arg getäuscht. Bereits zwei Tage vorher, beim Klubabend, war die Devise ausgegeben worden: ,gekämpft wird bis zum Umfallen’. Diese Einstellung finden wir SUPER!

 

Leider waren noch kurzfristig zwei Spieler ausgefallen und Ina gelang es, mit Cristiano und Zeki doch noch, die Bretter zu besetzen. Vielen Dank an die beiden, die sich so spontan noch dazu bereit erklärt hatten.

 

So kam es zu den Paarungen:

 

Matthias Heinz-Leisenheimer  gegen Knut Arnold

Stefan Kell                                    gegen Bernd Wichmann

Dieter Schmid                              gegen Max Steffelmaier

Franz Schober                             gegen Cristiano Celani

Patrick Daxauer                          gegen Zeki Kirac

 

Es war vorauszusehen, dass die Begegnung Patrick gegen Zeki die erste Entscheidung sein würde. Patrick gewann einen Bauern, aber Zeki bekam, in einem Turmendspiel, Gegenspiel und plötzlich war alles nicht mehr so klar. Erst ein Turm-Einsteller von Zeki brachte den ersten Punkt für SoG I.

Startzeit – 1.30 Stunden – Endzeit – 1.34 Stunden bei 30 Zügen. Kinder, Kinder, Kinder…………

Dann dauerte es aber lange.

Matthias hatte immer Raumvorteil, aber Knut verteidigte sich zäh und verbissen. Erst eine unerzwungene Stellungsöffnung von Knut brachte die Entscheidung zu Gunsten von Matthias.

Ein ausgeglichener Wettkampf entwickelte sich bei Dieter gegen Max. Das Schwerfiguren-Endspiel schien erst besser für Dieter zu sein, da er Druck gegen den d5-Isolani aufbauen konnte. Max gelang es aber die Schwerfiguren zu tauschen und den Isolani aufzulösen. Das Bauernendspiel war dann remis.     

Bei Franz gegen Cristiano wogten die Positionsvorteile hin und her. Mit fortschreitendem Kampf kam Franz zu einem erfolgversprechenden Königsangriff. Cristiano bot Remis und Franz nahm, nach längerem Nachdenken, an und stellte somit den Gesamtsieg der ersten Mannschaft sicher.

Bernd spielte gegen Stefan eine starke Partie und konnte beweisen, dass es unheimlich schwer ist, sein ,Londoner System’ zu knacken. Erst eine unglückliche Abwicklung brachte die Entscheidung und Stefan gewann diese Partie.

Endstand 4:1 – tolle umkämpfte Partien und Werbung für ein Vereinsduell! Dank euch allen!

 

Leider kamen bei der Heimfahrt Stefan, Dieter und Max in einen Monster-Stau zwischen Oberaudorf und Brannenburg (beide Fahrbahnen wegen Unfall gesperrt). Erst nach 2 ½ Stunden konnte die Unfallstelle geräumt werden.

Stefan: ,Immerhin war das Wetter gut und wir konnten uns bequem die Beine auf der Autobahn vertreten.’

Frage an Max: ,Hattest Du genügend Zigaretten dabei?-J

 

* Günther *

 

 

 

 

 

 

 

 

chess-results.com

 

 

 

 

                                                                                  ... siehe auch ...

Schach ohne Grenzen

Ina Anker & Günther Wachinger

Kaiserbach 26

6341 Ebbs 

Österreich

 

schachohnegrenzen@gmx.net

www.schachohnegrenzen.com

Besucher-Nummer:

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Verein "Schach ohne Grenzen" - Ina Anker & Günther Wachinger