Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
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,Heim-Wochenende in der Landesliga’

 

So schön es auch ist, ein Heim-Wochenende austragen zu dürfen, so schwer und intensiv ist es auch, alles so herzurichten, dass es zu einem gelungenen Event wird.

Tage zuvor gehen schon die Einkäufe fürs Buffet los – es müssen Helfer für Auf- und Abbau des Spiellokals gefunden werden – nebenbei sollte auch die Mannschaft für die beiden Spielrunden stehen.

Am Spieltag verlegten Inas Sohn Daniel und sein Helfer die Turnhalle der NMS mit Teppichbahnen, die auch noch verklebt werden mussten – 3 Stunden Sch… arbeit! 40 Spieltische und 80 Stühle aufstellen. 35 Bretter und Figuren aufbauen. Analyseraum herrichten. Speisen zum Spiellokal transportieren.

Letztendlich hatten wir um 13 Uhr alles so weit im Griff, dass es pünktlich um 14 Uhr losgehen konnte.

 

Im ersten Wettkampf mussten wir zum Lokalderby gegen den SK Kufstein antreten - immer eine brisante Begegnung.

Da uns ,unsere Jungs’ Mäx, Max und Andi wegen Spielwochenende in der deutschen Bundesliga nicht zur Verfügung standen, half uns Marina Brunello am Spitzenbrett aus. An zwei spielte Alman Durakovic, der uns erst am Freitagabend wegen Krankheit zusagen konnte. Es ging weiter mit Günther Wachinger, Alex Meier, Arthur Kruckenhauser und Matthias Heinz-Leisenheimer.

 

Da auch der Lokalrivale eine starke Truppe an die Bretter bringen konnte, sollte ein ausgeglichener und kämpferischer Wettkampf zu erwarten sein.

Zum Spielverlauf:

Marina hatte etwas Probleme mit einem rückständigen d-Bauern. Alman, Alex und Arthur diktierten das Geschehen, bei mir war eine beidseitig dynamische Stellung auf dem Brett und bei Matthias war ,irgendwie nicht viel los’.

Nach einer gerechten Punkteteilung von Matthias, gewann Arthur recht sicher. Marina erreichte leider nie wirklich Ausgleich und verlor kurz vor der Zeitkontrolle. Mit drei gut stehenden Partien gingen wir in die Verlängerung. Alex ,schoß’ uns mit einem gewinnbringenden Königsangriff in Führung. Nach über 5 Stunden konnte ich die Mehr-Quali verwerten und auch Alman bekam die gefährlichen Freibauern seines Gegners in Griff und verwertete seinen Materialvorteil zum 4,5:1,5.

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Mit diesem Glücksgefühl gingen wir mit demselben Team am Sonntag gegen Sparkasse Jenbach an die Bretter.

Die Eröffnungsphase war super. Marina hatte Entwicklungsvorsprung und Raumvorteil – Alman gewann einen Bauern – ich konnte eine schöne Druckstellung aufbauen – Alex stand strategisch sehr gut – Arthur konnte auf eine Mehrquali zählen – Matthias stand als Einziger unter starkem Druck.

 

Marina holte mit ,einer Traumpartie’ den ersten Punkt. Kurz darauf verwertete Arthur seinen Materialvorsprung sehr sicher. Ich patzte etwas, mein Gegner konnte sich befreien und ich nahm das Remisangebot an. Leider bekam Matthias seine Stellung nicht mehr in den Griff, verlor Material und musste das ,Handtuch werfen‘. Noch vor der Zeitkontrolle sollte der Wettkampf entschieden sein. Alex verstand die Stellung besser und gewann sehr souverän. Alman bekam nie Probleme und schraubte mit seinem Sieg das Endergebnis auf 4,5:1,5.

Tabellenführung verteidigt!!   

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Nach über 5 Stunden waren alle Landesligapartien beendet und der Abbau konnte begonnen werden.

VIELEN DANK an unsere Mithelfer Daniel, Sebastian, Alex, Susi, Knut und Maurice!

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Saisonauftakt am 21. und 22.9.2019 in Absam 

,Mit zwei Auftaktsiegen an die Tabellenspitze’

 

Der Auftakt in der Tiroler Landesliga fand im schönen Mehrzwecksaal in Absam statt.

Unsere Gegner waren Völs/Hak Innsbruck und Fügen/Mayrhofen, gegen die wir in der letzten Saison ,schmerzhafte’ Niederlagen hinnehmen mussten.

 

Wir hatten uns einen guten Start vorgenommen, konnten wir doch mit Mäx Berchtenbreiter, Max Hess, Andi Ciolek, Günther Wachinger, Arthur Kruckenhauser und Matthias Heinz-Leisenheimer eine starke Truppe an die Bretter bringen.

 

Gegen Völs/HAK standen die Zeichen bereits nach der Eröffnungsphase klar auf Sieg.

Der dynamische Stil von Mäx ist bekannt und so opferte er mit Schwarz einen Springer im Zentrum und Weiß konnte seine Entwicklung nicht mehr abschließen. Bei so vielen Drohungen hatte sein Gegner keine Lust mehr. Ein starker Rumer Spieler meinte: ,was der Berchtenbreiter da macht, ist ein Traum – so möchte ich auch mal spielen können’.

Nach drei Stunden konnte ich auf 2:0 erhöhen. Mein ständiger Figurendruck am Damenflügel brachte mir einen Bauern ein und der Rest war nicht mehr schwer. Leider musste dann Andi aufgeben, der nie zur Koordination seiner Figuren kam. Er setzte auf Königsangriff, wurde aber ausgekontert. Eine starke Partie seines Gegners.

Arthur überspielte mit Schwarz seinen Tiroler Trainingskumpel Johannes Lerch und wickelte mit 2 Mehrbauern in ein gleichfarbiges Läuferendspiel ab. Ein kleines Schockerlebnis, als er einen Bauerndurchbruch übersah, aber es ging gerade noch gut. 3:1 –

Max gelang es mit f4 die Stellung zu öffnen und so kam es zu Fesslungsmotiven in der f-Linie. Die Ausbeute waren zwei Leichtfiguren für Turm. Sehr sicher konnte er einen Freibauern zur Dame vorantreiben, was einen Turm einbrachte. – Fazit: Endspiel L+S – für manche ein Horror – für Max nicht.

Den Schlusspunkt zum 5:1 sicherte Matthias, der ständig Druck auf den d5-Isolanie machen konnte und ihn auch gewann. Ein zweiter Bauer kam hinzu und dann war’s nicht mehr schwer.

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Gegen Fügen/Mayrhofen, die ebenfalls mit 5:1 ihre Auftaktrunde gewinnen konnten, sollte es dann etwas zäher werden.

Statt Arthur, der mit der Schule nach Wien fahren ,mußte’, sprang unser Neuzugang und ,alter Spezl’ Alex Meier ein.    

Wie soll’s anders sein, Mäx sorgte für die Führung. Diesmal kein Opfer, sondern ein Bauerngewinn in der Eröffnung, Gegenspiel eiskalt verhindert und trocken den Mehrbauern verwertet. Es geht also auch anders – das Ergebnis bleibt aber immer dasselbe J.

Andi konnte seinen Raumvorteil ständig vergrößern, bis der Gegner keine Luft mehr zum Atmen hatte. Figurengewinn und 2:0.

Ich konnte in der Eröffnung einen gesunden Zentrumsbauern gewinnen. Leider wollte ich zu schnell zu viel und mein Gegner konnte in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern abwickeln und mein Mehrbauer spielte keine Rolle. Remis –

Alex gelang es, im Mittelspiel eine Quali abzuholen, aber es war noch nicht einfach. Etwas Zeitnot kam dazu, aber er fand letztendlich eine siegreiche Abwicklung zum 3,5:0,5.   

Auch Max drückte mit einem verzögerten Wolgagambit ständig auf die gegnerische Stellung. Und wie’s im Wolga so ist, bekommt man den Bauern zurück, ist das Endspiel gewonnen. Max lieferte ein Musterbeispiel ab.

Matthias hatte von Anfang an eine gedrückte Stellung und fand nie so richtig zu einem Gegenspiel. Letztendlich gab es zu viele Drohungen gegen seinen König und Matthias musste ,das Handtuch’ werfen.

Endstand 4,5:1,5 – Alles gut und Tabellenführung!

-Günther-

Kreuztabelle nach Rang

Rg.

Team

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

 Wtg1 

 Wtg2 

 Wtg3 

1

Schach Ohne Grenzen

 * 

     

     

5

 

4

9,5

0

2

Absam

 

 * 

         

4

 

4

8,5

0

3

Spg Kufstein/Wörgl

   

 * 

     

3

   

4

3

7,0

0

 

Schwaz

     

 * 

 

4

3

     

3

7,0

0

5

Spg Fügen-Mayrhofen/Zillertal

     

 * 

       

5

2

6,5

0

6

Rochade Rum

     

2

 

 * 

 

4

   

2

6,0

0

 

Sparkasse Jenbach

   

3

3

   

 * 

     

2

6,0

0

8

Reutte

 

     

2

 

 * 

   

0

3,5

0

9

Völs & Hak Ibk

1

2

           

 * 

 

0

3,0

0

 

Spg Zirl Jv Landeck

   

2

 

1

       

 * 

0

3,0

0

Anmerkung:
Wtg1: Matchpunkte (2, 1, 0)
Wtg2: Spielepunkte der einzelnen Spieler dieser Mannschaft
Wtg3: Resultat(e) der betroffenen Teams gegeneinander nach Matchpunkten

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