Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
Schach ohne GrenzenÜberregionaler Schachverein

 

,Heimrunde in der Tiroler Landesliga’

 

Die Runden 3 und 4 fanden bei uns in der Turnhalle der Sport-Mittelschule statt.

Für Ina und mich ist das immer eine Herausforderung,- Schachmaterial aus der Lagerbox in Vomp holen – Großeinkauf fürs Buffet – Tische und Stühle aufstellen (Dank an Daniel und Sebastian) – 30 Bretter und Figurensätze aufbauen – Buffet herrichten ...

 

Alles passt – Runde 3 kann ,angepfiffen’ werden!

 

Unser Gegner war die Spg Fügen/Mayrhofen und wir traten mit derselben Mannschaft an, die heuer so souverän den Aufstieg aus der 1. Klasse geschafft hatten:

Onur Kinsiz, Marharyta Khrapko, Daniel Frese, Matthias Heinz-Leisenheimer, Stefan Kell und Constantin Stichter.

 

Und es lief überraschender Weise wie ,geschmiert’! Bereits nach einer Stunde feierte unser Youngster in seinem ersten Landesligaeinsatz einen Super Einstand. Consti opferte eine Quali gegen die Königstellung und der Angriff war nicht mehr aufzuhalten.

Kurz darauf zog Stefan nach. Er holte sich einen wichtigen Zentrumsbauern und nachdem auch noch einer zweiter folgte, hatte der Gegner keine Lust mehr. -2:0

Daniel spielte eine starke Partie und gewann ersatzlos eine Leichtfigur – Matthias hatte eine Quali mehr, aber noch war nicht alles klar – Marharyta hatte einen Bauern weniger und stand schwierig – Onur war o.k., aber die Zeit lief davon.

 

Matthias sorgte dann für den beruhigenden 3:0 Vorsprung. Sein Gegner übersah eine Mattdrohung, Matthias nicht! Anschließend remisierte Onur sehr sicher. Leider belohnte sich Daniel nicht und ließ ein Dauerschach zu. Am längsten musste Marharyta kämpfen und es lohnte sich. Der Gegner verstand es nicht, ,den Sack zuzumachen’ und Marharyta nutzte ihre Chance und gewann.

Endstand – 5:1!

 

Die Sonntagsrunde fiel leider mit den Bayerischen Terminen zusammen und so mussten wir Marharyta, Daniel und Stefan ersetzen und vorweggenommen, die ,Ersatzleute’ machten ihre Sache gut J.

So traten wir gegen Reutte in der Besetzung Arthur Kruckenhauser, Onur Kinsiz, Herbert Wohlfahrt, Günther Wachinger, Matthias Heinz-Leisenheimer und Constantin Stichter an.

 

Wie bereits am Vortag, ging es wieder ,Ratz fatz’ los. Herbi gewann bereits aus der Eröffnung heraus eine Figur und 1:0.

Mein Gegner ging zu forsch auf meinen ,Igel-Aufbau’ los und hatte plötzlich zu viele Schwächen in seiner Stellung. Ich gewann eine Figur – 2:0.

Consti holte sich einen Bauern am Damenflügel und verwertete diesen souverän zum 3:0.

Da auch Arthur und Matthias auf Gewinn standen, was sollte da noch groß passieren?

Onur holte mit einem verdienten Remis den Gesamtsieg – 3,5:0,5.

Leider wickelte Arthur verkehrt in ein Endspiel ab musste plötzlich ums Remis kämpfen – was er auch schaffte. Matthias vergab auch sehr gute Gewinnchancen und landete in einem verlorenen Turmendspiel – schade.

Endstand: 4:2! Tabellenplatz 1 – Klassenerhalt gesichert ? !

 

Herzlichen Glückwunsch, das war ein sportliches Superjahr für unser Team!

 

   

-Günther-

 

,Guter Start in die Landesliga-Saison’

 

Als Aufsteiger ist uns sehr bewusst, dass die neue Saison eine große Herausforderung werden wird. Unser Ziel ist der Klassenerhalt und jeder Mannschaftspunkt kann ,Gold wert sein’.

Dieses Mal konnten wir die Gunst der Stunde nutzen und auf ,unsere Jungs’ zurückgreifen, die vor dem Europacup für Vereinsmannschaften in Mayrhofen noch gern eine Trainingspartie spielen wollten. Bitte, gerne!

 

So gingen wir bei der ersten Doppelrunde in Schwaz mit Mäx Berchtenbreiter, Arthur Kruckenhauser, Onur Kinsiz, Günther Wachinger, Marharyta Khrapko und Stefan Kell an die Bretter.

Gegner war der SK Jenbach.

 

Der Spielverlauf war sehr verheißungsvoll. Arthur (S) gewann bereits in der Eröffnung einen Turm auf a1. Frage war natürlich, wie kommt die Dame wieder aus diesem Gefängnis’?

Stefan holte sich zwei Leichtfiguren gegen Turm und ich gewann einen ,gesunden Bauern’.

 

Nach drei Stunden Spielzeit wurde das erste Mal ,angeschrieben’. - Mäx remisierte gegen seinen IM-Kollegen bei vollem Brett. – Arthur konnte Damentausch erzwingen und mit einem Mehrturm war alles klar. – Onurs Stellung, die von Anfang an sehr druckvoll war, verflachte ins Remis. – 2:1.

Marharyta hatte leichte Probleme nach der Eröffnung. Spielte dann aber sehr zielgerichtet am Damenflügel – brachte einen Turm auf die 7. Reihe und verwertete sehr souverän einen Freibauern in der a-Linie – 3:1.

Stefan gab ,die Mehrfigur’ wieder zurück und erhielt ein Damenendspiel mit einem Bauern mehr. Als dann sein Gegner noch einen zweiten Bauern ,spuckte’, war das 4:1 besiegelt.

Ich stellte mich mal wieder sehr ungeschickt mit meiner Gewinnstellung an, wickelte in ein Endspiel ab, in dem mein Gegner den aktiveren König hatte. Objektiv sollte es Remis enden, aber mein Gegner wollte mehr, machte einen ,groben Fehler’ und ich konnte, nach fünf Stunden, doch noch den Sieg einstreichen.-

Endstand 5:1 – ein Traumstart!

 

Die Auslosung bescherte uns am 2. Spieltag den letztjährigen Zweitligisten Rochade Rum, die natürlich den Wiederaufstieg anstreben.

 

Dieses Mal spielten wir mit Max Hess, Andi Ciolek, Arthur Kruckenhauser, Herbert Wohlfahrt, Günther Wachinger und Stefan Kell.

 

Noch etwas ,geplättet’ vom Vortag und mit der Eröffnung nicht ganz zufrieden, bot ich Remis, das mein Gegner annahm.

Aber ansonsten wurde verbissen und hart gekämpft. Herbis Partie vereinfachte sich durch ,Massenabtausch’ und beide waren mit der Punkteteilung zufrieden.

Auch bei Arthur ging es nicht sonderlich vorwärts und nach einer Zugwiederholung ging man ins Remis.

Die restlichen drei Stellungen sprachen allerdings nicht unbedingt für uns. Andi musste eine Figur für 3 Bauern geben – Stefan gab zwei Türme für die Dame und stand sehr sehr schwierig.

Wie so oft, spielte die Zeitnotphase eine große Rolle.

Andi tauschte geschickt alle wichtigen Figuren des Gegners und die ,Minusfigur’ war gegen die Bauern ohne Wert – remis!

Auch Max bekam in unklarer Stellung ein Remisangebot und nahm an – das fünfte Remis!

Stefan opferte verzweifelt eine Figur gegen die Königsstellung, in der Hoffnung auf ein Dauerschach.

Nach einigen ungenauen gegnerischen Zügen, bot dieser Remis. Stefan fragte mich, als Mannschaftsführer, und ich war natürlich mit der Punkteteilung ,happy’. Stefan nahm an und zeigte uns seinen nächsten Zug – der hätte sogar noch gewonnen. Schade, ich hab’s nicht gecheckt, hätte aber auch nichts sagen dürfen.

 

Alles in allem können wir mit dem 3:3 (6 Remisen!!) gut leben und ich denke, es war eine gerechte Punkteteilung gegen einen Topp-Favoriten der Liga.

   

-Günther-

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