Schach ohne Grenzen Überregionaler Schachverein
Schach ohne GrenzenÜberregionaler Schachverein

Landesliga

 

,Vorentscheidungen im Titelkampf’

 

Dieses Landesliga-Wochenende in Absam stand ganz im Zeichen der Spitzenduelle.

 

Wir traten am Samstag mit Mäx Berchtenbreiter, Max Hess, Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Günther Wachinger und Marharyta Khrapko gegen den Gastgeber SK Absam an.

 

In einer ereignisarmen Partie remisierte Andi sehr schnell mit den schwarzen Steinen. Es ist immer wieder verblüffend, was Mäx (S) aus einer Stellung herausholen kann. Du denkst, ,nicht viel los’, einige Züge später gibt der Gegner auf – stark!

Marharyta (W) verdichtete immer mehr ihren Königsangriff, bis der Gegner Material + Punkt ,spucken’ musste.

Herbi (W) spielte eine staubtrockene Position, immer mit leichtem Druck und Vorteil. Gegen Herbi macht es keinen Spaß, solche Stellungen verteidigen zu müssen. Das hat auch sein Gegner leidvoll erfahren müssen – 3,5:0,5- SIEG.

Nach einer vorteilhaften Eröffnung wollte ich (S) wieder Mal zu schnell zu viel. Das war aber ,ein Eigentor’ und plötzlich hatte ich erhebliche Probleme, die leider nicht mehr zu lösen waren.

Max (W) erreichte im Mittelspiel eine klare Gewinnstellung. Er opferte eine Figur, spielte allerdings nicht konsequent weiter und musste erst beweisen, dass die passive gegnerische Stellung praktisch nicht haltbar war.

Endstand 4,5:1,5.

In dieser Runde gewann Schwaz gegen Jenbach mit 4:2. Somit verabschiedeten sich Jenbach und Absam aus dem Titelrennen.

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Am Sonntag ging das Fernduell zwischen den punktgleichen Teams von Schach ohne Grenzen und SC Schwaz weiter.

Wir brachten Max Hess, Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Marharyta Khrapko, Constantin Stichter und Matthias Heinz-Leisenheimer gegen Völs&Hak Innsbruck an die Bretter.

Andi (S) schloss bald Frieden mit seinem Gegner durch eine Zugwiederholung.

Die restlichen Partien waren dann aber sehr umkämpft und gingen in die 4. Stunde.

Matthias konnte sich im Mittelspiel eine Figur sichern, aber sein Gegner gab erst auf, als Matthias die Figur in einen Turm aufwerten konnte.

Bei Consti (W) war die ganze Partie lang ,nichts los’ und somit das Remis ein gerechtes Ergebnis.

Marharyta (S) gewann im Mittelspiel einen Bauern. Allerdings stand ihr König nicht allzu sicher. Nach einem zweiten Bauerngewinn konnte Marharyta sehr umsichtig alle Drohungen abwehren und verwandelte ihre Vorteile in einen sicheren Sieg.

Bei Herbi (W) war es dasselbe Muster wie am Vortag. Auch hier konnte sein Gegner den Dauerdruck nicht abschütteln. Herbi gewann eine Figur, der Rest war nicht mehr schwer.

Eine sehr spannende Position hatte Max am Brett. Beide Könige befanden sich in der Brettmitte und es war lange Zeit nicht klar, welcher König überleben wird. Mit einer wunderbaren Kombi mit Damenopfer und Turm/Läufer Matt beendete Max den Wettkampf.

Endstand 5:1.

Der SC Schwaz rang in der Parallelbegegnung den SK Absam mit 3,5:2,5 nieder.

Somit gehen wir mit den Silberstädtern punktgleich in die Schlussrunde (05. Mai – wir sind Ausrichter).

Wir haben den Vorteil von 2,5 Brettpunkten und mit einem Sieg könnten wir den Meistertitel sicherstellen.

*Günther*

Tiroler Blitzschach Mannschaftsmeister 2024

Tiroler Schnellschach Mannschaftsmeister 2024

 

Auch heuer hatte der SC Schwaz wieder die Ausrichtung der Tiroler Mannschaftsmeisterschaft im Blitz- und Schnellschach übernommen. In der schönen Aula der MS Schwaz sorgten die Silberstädter wieder für optimale Bedingungen und eine vorbildliche Organisation.

 

Der Blitz-Wettbewerb wurde 2018 neu eingeführt und kam zum 4. Mal ,präsent’ zur Austragung. Zwischendurch wurde, wegen Pandemie, der Wettbewerb ,online’ durchgeführt.

 

Siegerliste:

2018 – Schach ohne Grenzen  34:2 Mannschaftspunkte

2020 – Schach ohne Grenzen  28:0 Mannschaftspunkte

2023 – Schach ohne Grenzen  34:2 Mannschaftspunkte

 

Die ,online’ Wettbewerbe gingen allesamt an Schach ohne Grenzen.

 

Unser ,dreamteam’ Mäx Berchtenbreiter, Arthur Kruckenhauser, Andi Ciolek, Herbert Wohlfahrt und Marharyta Khrapko sollte dieses Jahr das "Unternehmen Titelverteidigung" in Angriff nehmen.

Gespielt wurde doppelrundig (16 Partien) mit einer Bedenkzeit 3 Minuten + 2 Sekunden/Zug.

 

Endstand:

 

1. Schach ohne Grenzen      31:1   MP    69,5 BP

2. Sparkasse Jenbach           23:9   MP    47,5 BP

3. SC Schwaz                       22:10 MP    50   BP

 

Die Einzelergebnisse sprechen für sich:

 

Mäx 16 Punkte (100% - ELO-Performance 2945)

Arthur und Andi 12 Punkte

Herbi 15,5 Punkte

Marharyta 14 Punkte

 

Wieder ein Wahnsinnsergebnis! Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Auch der Schnellschach-Wettbewerb wurde im Jahr 2018 eingeführt.

 

Siegerliste:

2018 – Schach ohne Grenzen  18:0 Mannschaftspunkte

2020 – Schach ohne Grenzen  13:1 Mannschaftspunkte

2023 – Schach ohne Grenzen  18:0 Mannschaftspunkte

 

Am Sonntag kam für Marharyta Constantin zum Einsatz und so gingen wir mit:

Mäx Berchtenbreiter, Arthur Kruckenhauser, Andi Ciolek, Herbert Wohlfahrt und Constantin Stichter an die Bretter.

– 8 Spiele mit einer Bedenkzeit 10 Minuten + 5 Sekunden/Zug.

 

Endstand:

 

1. Schach ohne Grenzen      16:0   MP    34,5 BP

2. Sparkasse Jenbach            12:4   MP    29,0 BP

3. Absam                                 12:4   MP    24,0 BP

 

Die Einzelergebnisse:

 

Diesmal ,schwächelte’ J Mäx und gab ein Remis ab.

Dafür sprang Herbi in die Presche und holte 8 aus 8!

 

Mäx     7,5 Punkte (ELO-Performance 2589)

Arthur  7,0             (ELO-Performance 2414)

Andi     5,0             (ELO-Performance 2063)

Herbi    8,0             (ELO-Performance 2713)

Consti   7,0            (ELO-Performance 2053)

 

TIROLER Schnellschach Mannschaftsmeister 2024

                                                    Herzlichen Glückwunsch!

-Günther-

 

,Wieder alle Chancen auf den Meistertitel’

 

Die Runden 5 und sechs der Tiroler Landesliga fanden diesmal in Jenbach statt.

 

In der Samstagsbegegnung gegen Reutte brachten wir mit Arthur Kruckenhauser, Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Consti Stichter, Thomas Walter und Tingrui Shen (Luis) eine starke Truppe an die Bretter.

 

Sehr schnell bekamen Thomas und Herbi bereits aus der Eröffnung klare Vorteile, die sie sich nicht mehr nehmen ließen – 2:0.

Leider wollte Consti zu schnell zu viel, öffnete gefährliche Linien, die aber nur dem Gegner zu Gute kamen. Die Reuttener konnten somit auf 2:1 verkürzen.

Bei Luis war ,eine wilde Stellung’ auf dem Brett. Unser Youngster hatte eine Quali geopfert und bekam somit gefährlichen Angriff auf den unrochierten König. Mit sehr viel Übersicht verdichtete er die Drohungen und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab –supi 3:1.

Andi konnte den gegnerischen König auf der letzten Reihe ,festnageln’, was in einem Turmendspiel schon fast gewinnbringend ist. Die Folge war ein Bauerngewinn und das war nicht mehr allzu schwer – 4:1. In der letzten Partie des Tages kämpfte Arthur verbissen um den Sieg. Nach der Eröffnung stand er traumhaft, aber sein Gegner wehrte sich sehr geschickt und erreichte wahrscheinlich eine Remisstellung. Arthur wurde für seinen Kampfgeist belohnt, denn sein Gegner stellte eine Figur ein. Endstand – 5:1.

 

Am Sonntag ging es dann gegen den Tabellenführer SK Sparkasse Jenbach.

Schon vorweg genommen, es sollte ein spannender Krimi werden, der erst mit der letzten Partie des Tages entschieden wurde.

Mit Arthur Kruckenhauser, Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Günther Wachinger, Consti Stichter und Matthias Heinz-Leisenheimer gingen wir in diesen Wettkampf.

 

Nach drei Stunden erreichten Consti und Matthias ein nie gefährdetes Remis. Herbi gewann, in einer hoch komplizierten Stellung, die Quali. Sein Gegner hatte dafür allerdings 2 Mehrbauern. Sehr clever zeigte Herbi, was ein aktiver Turm wert sein kann, gewann einen Bauern nach dem anderen und somit auch die Partie – 2:1.

Leider sah ich mich einem starken Königsangriff ausgesetzt. Ich gewann zwar einen Bauern, aber die Drohungen waren zu heftig und ich musste aufgeben. 2:2.

Arthur und Andi mussten in die Verlängerung. Andi hatte im Mittelspiel einen Bauern verloren und musste ein Springerendspiel verteidigen. Lichtblick war sein aktiver Springer, in Verbindung mit einem entfernten Freibauern. Arthur hatte großen Raumvorteil und versuchte hinter die Bauernkette seines Gegners zu gelangen. Alles nicht so klar, denn das Gegenspiel durfte nicht außer Acht gelassen werden.

Arthur gelang es, einen Freibauern bis zur Dame zu bringen und gleichzeitig ein Dauerschach zu verhindern – eine starke Partie – 3:2.

Sehr geschickt und umsichtig kämpfte Andi fünf Stunden lang, bis sein Gegner alle Gewinnversuche einstellte und die Punkteteilung unterschrieb. –

Endstand 3,5:2,5.

 

Jenbach führt die Tabelle zwar noch an, ist aber noch einmal spielfrei.

Dahinter folgen wir, Absam und Schwaz mit 7 Mannschaftspunkten.

 

Eine Vorentscheidung um den Meistertitel fällt bei der nächsten Doppelrunde in Absam

(2. und 3. März 2024), mit den Begegnungen:

 

Absam – Schach ohne Grenzen

Jenbach – Schwaz

Schwaz – Absam

Schach ohne Grenzen – Völs/Hak.

   *Günther*

 

,Da war der Wurm drin

 

Die Runden 3 und 4 der Tiroler Landesliga wurden in Schwaz gespielt.

In der Samstag-Runde waren wir spielfrei und traten zur Sonntagspartie gegen den SC Schwaz mit einer tollen Truppe an:

Mäx Berchtenbreiter, Arthur Kruckenhauser, Herbi Wohlfahrt, Günther Wachinger, Constantin Stichter und Daniel Frese.

Die Silberstädter konnten ihre Toppaufstellung an die Bretter bringen.

 

Die Eröffnungsphase lief eigentlich ganz gut. Consti stand klar besser und Daniel hatte einen Bauern geopfert und bekam dafür eine schöne Kompensation (angeblich noch alles Theorie).

Herbi hatte optischen Vorteil durch das Läuferpaar. Aber es verschwanden sehr viele Figuren vom Brett, sein Gegner verteidigte sich clever und nach drei Stunden wurde das Remis unterschrieben.

Consti spielte etwas ungeduldig und büßte einen Bauern ein. Das Endspiel war dann nicht mehr zu halten – 0,5:1,5.

Ich reagierte zu euphorisch und forcierte unnötiger Weise die Stellung im Zentrum. Einige Züge später sah ich mich einem gegnerische Königsangriff ausgesetzt. Die Zeit lief mir davon und mein Gegner ließ nichts mehr anbrennen. 0,5:2,5.

Mäx dominierte seinen Gegner (GM Philipp Schlosser) und installierte ein furchterregendes Bauernpaar im Zentrum. Aber in Zeitnot fand er leider nicht die Gewinnfortsetzung und die Partie endete mit einer Punkteteilung.

Auch Arthur fand nicht die Gewinnidee, holte sich zwar eine Quali, aber der Gegner hatte zu viel Gegenspiel. Remis zum 1,5:3,5.

Letztendlich musste auch Daniel die Segel streichen. Er gewann zwar die Qualität, aber die weißen Freibauern auf der sechsten Reihe waren zu stark.

Endstand 1,5:4,5. - ,Irgendwie erwischten wir einen gebrauchten Tag’.

 -Günther-

 

,Landesliga-Auftakt ,dahoam’

 

Die Tiroler Landesliga startete heuer mit einer Doppelrunde in unserem ,Stadion’ in der Turnhalle der Mittelschule am Fischergries.

Für Ina und mich ist das immer eine immense logistische und körperliche Herausforderung.

Schachmaterial aus der Lagerbox in Vomp holen – Großeinkauf fürs Buffet – Tische und Stühle aufstellen (großer Dank an Stephi und Sebastian) – Bretter und Figurensätze aufbauen – Buffet herrichten.

 

Alles passt – die Saison kann ,angepfiffen’ werden!   :-)

 

Unser Gegner war der Lokalrivale Spg Kufstein/Wörgl.

Von der Papierform her sollte es ein Kampf auf Augenhöhe sein.

Wir traten mit:

Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Marharyta Khrapko, Consti Stichter und unseren Neuzugängen Thomas Walter und Tingrui Shen (Luis) an.

 

Nach zwei Stunden zeichnete sich ab, dass es ,unser Tag’ werden könnte. Herbi, Consti (12 Jahre) und unser Youngster Luis (10 Jahre) übernahmen mit den schwarzen Steinen die Initiative. Bei Andi und Marharyta war bei vollem Brett alles okay und Thomas hatte positionelle Vorteile.

 

Eine Viertelstunde später hatte Luis, der auf dem Damenflügel einbrach, eine Figur gewonnen und sorgte für unseren ersten Saisonsieg. – 1:0.

Dann ging’s plötzlich ,ratzfatz’. Herbi gewann mit einem unwiderstehlichen Angriff Material und 2:0. Andi spielte eine starke Partie, gewann einen Bauern und sein Gegner hatte keine Lust mehr – 3:0. Auch Thomas, der einen Flügelangriff gegen den gegnerischen König systematisch ausbauen konnte, sicherte bereits den Mannschaftserfolg – 4:0.

Consti hatte in einer taktischen Stellung den besseren Durchblick, gewann eine Figur und somit auch die Partie zum 5:0. Lediglich Marharyta musste sich hart und lange wehren. Nach 5 Stunden wurde, zugegebenermaßen ein glückliches Remis, unterschrieben.

TOLL – 5,5:0,5 – ein feiner Auftakt.

 

Im Sonntagsmatch ging es dann gegen den Aufstiegsfavoriten Spg Rum/Hall/Mils.

Für unser Team Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Consti Stichter, Thomas Walter, Matthias Heinz-Leisenheimer und Tingrui Shen (Luis) wartete eine echte Herausforderung.

 

Nach zwei Stunden hatten wir einige schwierige Stellungen am Brett. Consti und Thomas hatten einen Bauern weniger und Matthias stand nicht so prickelnd.

Sehr sicher remisierten dann Herbi und Andi zum zwischenzeitlichen 1:1.

Auch Matthias konnte die Einbruchslinien in den Griff bekommen und einigte sich auf eine Punkteteilung.

Luis diktierte den Spielverlauf von Anfang an, musste dann aber eine bange Situation überstehen, als er dummerweise eine Selbstmattsituation fabrizierte, die sein Gegner glücklicherweise übersah. Sehr ,routiniert’ wickelte er anschließend in ein gewonnenes Endspiel ab – 2,5:1,5.

Leider verlor Thomas eine Figur und musste die Waffen strecken.

Jetzt lag es an Consti, ein gleichfarbiges Läuferendspiel mit Bauer weniger zu verteidigen. Sein Gegner probierte alles, aber Consti blieb cool und konnte alle Gewinnversuche abwehren – eine starke Leistung!

Endstand 3:3 – Zugegeben, etwas glücklich!

*Günther*

 

Ein riesengroßer Dank geht wie immer an die Stadtgemeinde Kufstein für das zur Verfügung stellen der Halle,- uns ist durchaus bewusst, dass das keine Selbstverständlichkeit ist!

Und dieses Mal gab's auch noch einige Terminkollissionen :-(   Nur durch das Engagement des Sportreferenten Thomas Krimbacher hatten wir doch einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung - ein riesengroßes DANKE dafür!                                           

Bedanken möchten wir uns auch bei Hallenwart Crispin fürs Zuarbeiten und Dasein! 

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