,Bundesliga-Finale in St. Veit’
Nach den Runden 1 – 5, die Mitte Dezember in Fürstenfeld stattfanden, sind jetzt die finalen Runden 6 bis 11 in St. Veit/Glan auf dem Programm. Gespielt wird von Mittwoch, 15. April, bis Sonntag, 19. April.
Unser Gegner in Runde 6 war der 1. SK Ottakring, die an jedem Brett eine höhere ELO-Zahl vorweisen konnten.
Aber unsere Jungs Marco Baldauf, Mäx Berchtenbreiter, Michael Prusikin, Max Hess, Arthur Kruckenhauser und Andi Ciolek hielten gut mit und lieferten dem Favoriten einen harten Kampf.
Michael einigte sich, nach einer Stunde, mit seinem Gegner auf ein Remis.
Nach ca. zwei Stunden zeigte sich, dass Mäx und Andi etwas Probleme mit ihren Schwarzpartien hatten, während sich die Stellung von Max sehr gut entwickelte.
Max war es auch, der uns mit einer starken Partie in Führung brachte.
Kurz vor der Zeitkontrolle war das Turmendspiel von Andi nicht mehr zu halten und er musste die Segel streichen.
Nach der Zeitkontrolle zeichnete sich ab, dass Marco und Arthur einer verdienten Punkteteilung zusteuerten, aber bei Mäx nur noch ein Wunder helfen konnte.
Mäx versuchte zwar noch alles, aber dafür war sein Gegner zu solide, um sich noch austricksen zu lassen.
Endstand 2,5:3,5
*Günther*
Am Donnerstag ging es in Runde 7 gegen den starken Aufsteiger SK Austria Wien.
Nach 2 Stunden ,standen gefühlt’ die hinteren 3 Bretter, Max, Arthur und Andi sehr gut und vorne war noch alles intakt. Kurze Zeit später stellt Andi durch einen Doppelangriff einen Bauern ein und Marcos Stellung verschlechtert sich Zug um Zug und er gibt auf.
Drei Stunden sind gespielt. Arthur dominiert die ganze Partie über und landet, in einer starken Partie, einen überlegenen Sieg.
Kurz vor der Zeitkontrolle stellt Max einzügig die Partie ein und verliert.
Auch der Gegner von Mäx stellt in Gewinnstellung eine Quali ein und beide einigen sich kopfschüttelnd auf ein Remis. 1,5:2,5.
Was bleibt? Michael kämpft in einem Schwerfigurenendspiel mit einem Bauernminus und Andi muß mit einem einsamen Läufer 3 verstreute Bauern aufhalten. Michael bekommt den Bauern zwar wieder zurück, aber ein vorgerückter Freibauer entscheidet die Partie. Auch Andi muß die Waffen strecken zum Endstand von 1,5:4,5.
FREITAG - Runde 8 + 9
Heute, Freitag, steht eine Doppelrunde auf dem Programm.
Vormittag geht es gegen St. Veit, die auf Meisterschaftskurs sind und mit 6 Großmeistern antreten können und nachmittags wartet Mitaufsteiger SV Gamlitz auf uns.
Für Arthur geht es an diesem Wochenende noch um eine IM-Norm. Deshalb war es wichtig, dem Gegner alle Siegmöglichkeiten zu nehmen und nach 90 Minuten eine ,blutleere Stellung’ zum Remis abzuwickeln.
Es sind 2,5 Stunden gespielt und mir fällt auf, dass unsere Jungs selbstbewusst im Spielsaal herumschauen, während die Gegner brütend am Brett sitzen – gutes Zeichen? – schlechtes Zeichen?
Marcos Gegner gibt die Quali für einen gefährlichen Angriff. Marco findet im Mittelspiel nicht die besten Züge und kämpft ,ums Überleben’. Mäx probierte diesmal einen ,Snake-Benoni’, konnte aber damit seinen Gegner nicht überraschen und steht von Anfang an ,mit einem Bein am Abgrund’. Nach 3 Stunden ging nichts mehr. Auch Marco hatte keine Lust mehr aufs Weiterspielen und nach einem Remis von Michael stand es 1:3. Max erzielte eine gerechte Punkteteilung. Andi, der mit Schwarz gut aus der Eröffnung kam, verlor im Mittelspiel etwas den Faden und landete in einem schwierigen Endspiel, das nach 5 Stunden nicht mehr haltbar war.
Endstand 1,5:4,5.
Schau ma mal, wie viel Kraft die Vormittagsbegegnung gekostet hat? Gegen den SV Gamlitz sollte man doch einen ausgeglicheneren Wettkampf erwarten können.
Trend nach 2 Stunden Spielzeit: bei Marco wurde entgegengesetzt rochiert-wer kommt schneller zum Angriff? –
Mäx hat eine komfortable Stellung und einen schönen Angriff –
alle anderen Partien sind o.k..
Wir gehen in die 4. Stunde. Michael steht schwer unter Druck und nach einigen ungenauen Zügen wird die Grundreihe zu schwach und Figurenverlust ist nicht zu vermeiden – 0:1.
Max, Arthur und Andi enden mit Remis.
Mäx bricht zu schnell seinen Angriff ab und sein Gegner bekommt immer mehr ,Oberwasser’. Dazu kommt erhebliche Zeitnot und nichts geht mehr.
Marco gelingt es, langsam den gegnerischen Druck zu neutralisieren und erreicht bei Zeitkontrolle eine klare Remisstellung und will sogar mehr. Aber seine Königswanderung wird zum Selbstmord.
Endstand 1,5:4,5.
Nach diesem freien Fall darf morgen gegen Frauental nicht verloren werden.
Heute, Samstag, vorletzte Runde gegen Frauental FH CAMPUS 02. Ein Mitbewerber um den Klassenerhalt, der einen Mannschaftspunkt hinter uns platziert ist. Soll heißen, verlieren verboten.
Unser ,Schlachtplan’ war: die ersten 2 Bretter nicht verlieren und Brett 3-6 die nötigen Punkte holen.
Alles scheint aufzugehen, als Michael eine gute Partie zur Führung verwandelt. Marco muß zwar um Ausgleich kämpfen, aber alle anderen sollten gute Chancen haben.
Die Zeitnot kommt. Marco steht auf Verlust, Mäx landet in einem verlorenen Turmendspiel, Max stellt eine Quali, Arthur einen Bauern ein und Andi muß das Remis unterschreiben.
Oh je, oh je, oh je – schlimmer geht’s nimmer.
Leider gibt es keine Wunder. Marco, Mäx und Max verlieren. Lediglich Arthur landet noch glücklich in einer Punkteteilung.
Endstand 2:4
So ein kleines Wunder bräuchten wir jetzt auch in der letzten Runde gegen Pinggau-Friedberg, aktuell Tabellenführer, aber punktgleich mit St. Veit, getrennt durch einen Brettpunkt. Heißt also, unser Gegner hat ,nur einen Brettpunkt Vorsprung’ zu verteidigen. St. Veit spielt gegen den Tabellenletzten Salzburg.
Wieso schauen wir nach vorne? Wir müssen ,unsere eigene Haut’ retten. Wir haben 5 Mannschaftspunkte, unser Mitkandidat Frauental hat 6 und spielt gegen Ottakring.
Sollte Frauental gewinnen, sind wir abgestiegen – spielen sie 3:3, müssen wir gewinnen – sollten sie verlieren, brauchen wir ein 3:3.
Na gut, jammern und rechnen bringt nichts – wir gehen an die Bretter und konzentrieren uns auf unseren Kampf.
Situation nach 2 Stunden: Marco steht unter Druck – Michael, Arthur und Andi gefallen mir gut – Mäx und Max stehenokay.
Situation nach 3 Stunden: Andi setzt ,zum Gewinnzug an’, übersieht aber einen Zwischenzug seines Gegners und muß resigniert aufgeben. Marco nimmt den gegnerischen Druck aus der Stellung und remisiert verdient. Michael hat sehr gute Siegchancen.
Situation Zeitkontrolle: Michaels Stellung verflacht zum Remis. Max und Arthur riskieren nichts mehr und remisieren, da Mäx mittlerweile eine hoffnungsvolle Stellung auf dem Brett hat.
Irgendwie ist alles eine reine Nervensache.
St. Veit hat gegen Salzburg mit 4,5:1,5 gewonnen und somit eine Brettwertung von 44,5.
Unser Gegner steht bei 44. Aber ihnen reicht kein Remis, da St. Veit die bessere Drittwertung hat. Das heißt der Gegner von Mäx muß gewinnen.
Aber auch Mäx muß gewinnen, damit wir ein 3:3 erreichen (Frauental verliert gegen Ottakring 2,5:3,5).
Zurück zum Brett, das mittlerweile von gefühlt 500 Zuschauern umlagert ist.
Ein ,Königreich für einen vollen Punkt’ – beide Spieler könnten zur Legende werden!
Mäx, mit guten Siegchancen, übersieht einen Zug und sein Gegner erreicht eine Remisstellung. Aber eine Punkteteilung reicht beiden Mannschaften nicht! Alles irre und nichts für schwache Nerven.
Der Gegner von Mäx riskiert alles – das ist unsere Chance!
Alles wird chaotisch taktisch – das ist die Chance für Mäx!
*Günther*
Unsere Legende heißt MÄX!
Und hier noch ein Bericht von Michael, den er auf FB gestellt hat :-)
"Ich war heute Zeuge und Teilnehmer einer der dramatischsten Schlussrunden in der Geschichte von Mannschaftsschach-Wettbewerben. Ich kann nicht anders, als diesen Thriller mit euch zu teilen:
Österreichische Bundesliga, 12 Teams, die letzten drei steigen ab. Gespielt werden zwei Blöcke: Runden 1–5 Anfang Dezember und Runden 6–11 im April. Unsere Mannschaft (Schach ohne Grenzen) hat in den ersten fünf Runden mehr Punkte geholt als erwartet: ganze fünf, also 50 %. Entsprechend waren die Erwartungen für den Endspurt eher entspannt – ein Sieg aus sechs Matches hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Klassenerhalt gereicht.
Die Rückrunde begannen wir jedoch mit… fünf Niederlagen in Folge. Nach der letzten, fünften Niederlage – ausgerechnet gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf aus Frauental – waren unsere Chancen vor der Schlussrunde praktisch nur noch theoretischer Natur: Wir brauchten mindestens ein Unentschieden gegen den Tabellenführer Pinggau.
Noch spannender als der Abstiegskampf war das Titelrennen: Unser Gegner musste hoch gewinnen, da er St. Veit nur um einen einzigen Brettpunkt voraus war. Also, letzte Runde: St. Veit gewinnt sein Match recht schnell mit 4,5:1,5. Das bedeutete, dass unser Gegner 4 Brettpunkte holen musste.
Wir waren an jedem Brett nominell unterlegen – die Elo-Differenzen reichten von einigen Dutzend bis zu mehreren Hundert Punkten. Drei Partien enden relativ ereignislos remis. Ich selbst bekomme mit Schwarz bereits in der Eröffnung eine klare Vorteilstellung gegen den jungen indischen Großmeister Raja – zwischenzeitlich wohl nahezu entscheidend. Doch ich verspiele den Vorteil und es endet ebenfalls remis.
Am letzten Brett, wo der Elo-Unterschied besonders groß war, verlieren wir. Die Entscheidung fällt am zweiten Brett: Unser Max Berchenbreiter hat nach der Zeitkontrolle eine klar gewonnene Stellung gegen einen weiteren jungen indischen Großmeister. Beide Spieler brauchen zwingend einen Sieg für das jeweilige Mannschaftsziel.
Nach 5,5 Stunden Kampf gelingt es Max – der, wenn er in Form ist, wirklich jeden schlagen kann (was er vor zwei Jahren in diesem Turnier gegen Esipenko eindrucksvoll bewiesen hat!) – sich den Sieg zu erkämpfen.
Frauental verliert gleichzeitig sein letztes Match knapp – und wir überholen sie dadurch mit… einem halben Brettpunkt!! (Und ganz nebenbei machen wir damit St. Veit zum Meister.)
„So etwas gibt es doch nicht!“, würdet ihr sagen – aber das Ergebnis steht auf dem Brett."
,Bundesliga-Auftakt in Fürstenfeld’
Nach der Saison 2023/24, in der wir den Klassenerhalt knapp verfehlt hatten, stand heuer wieder das Erlebnis 1. Bundesliga auf dem Programm!
Die ersten 5 Runden, Mittwoch 10.12. bis Sonntag, 14.12. führen uns nach Fürstenfeld. Für uns ‚Wessis’ natürlich der entlegenste Spielort überhaupt (knapp vor Ungarn).
Somit hatten die meisten von uns die Anreise bereits einen Tag früher auf dem Zettel.
Nach 5 Stunden Fahrt waren Ina und ich als erstes in Fürstenfeld. Michael und Evgeny, die beide am Wochenende noch in Deutschland 2. Bundesliga spielten, reisten ebenfalls mit dem Auto an. Andi und Max versuchten mit der Bahn zu kommen, aber sie kamen nur bis Graz, da zu dieser späten Zeit keine Möglichkeit mehr bestand, nach Fürstenfeld zu kommen. Mäx bevorzugte den Flug von München nach Graz.
Zur Logistik: Bahn-Ankunft in Graz um 22.14 Uhr – Flughafen Graz, Ankunft 22.45 Uhr.
Hieß also, ich fahre mit dem Auto nach Graz zurück. Erst Bahnhof, dann weiter zum Flughafen.
Also, bei Nacht und Nebel die 60 km zurück nach Graz. Ich war pünktlich am Bahnhof, aber die OEBB hatte eine Stunde Verspätung. Was tun? Erst mal Mäx abholen, dann zurück zum Bahnhof und wieder zurück nach Fürstenfeld. Alles perfekt – um 0.30 Uhr fielen wir todmüde ins Bett.
Alex kam am Spieltag mit dem Zug aus Linz und Arthur hatte sich zur Vorbereitung auf die Kämpfe, einen Tag früher, in der Therme Bad Waltersdorf eingenistet.
So, jetzt waren wir komplett und es konnte losgehen :-)
1. Runde
Unser erster Gegner war Maria Saal und wir gingen mit:
Evgeny Postny, Mäx Berchtenbreiter, Michael Prusikin, Max Hess, Arthur Kruckenhauser und Alex Meier an die Bretter.
Es entwickelte sich ein harter und zäher Wettkampf, der erst nach fünf Stunden beendet sein sollte.
Nach 3 Stunden endeten die Partien von Michael und Arthur mit einer gerechten Punkteteilung.
Leider kam Mäx in eine unhaltbare Stellung und musste die Waffen strecken. Kurz darauf remisierte Max, der zwar in der Eröffnung eine Quali gewann, aber anschließend furchtbar leiden musste, da nicht alle seine Figuren mitspielten und sein König sehr unsicher stand. Ein halber Punkt, den wir gerne mitnahmen.
Mittlerweile hatte Alex seinen Gegner überspielt und gewann im Königsangriff – eine starke Partie!
Evgeny musste schwer ,rudern’ um seinen ,Laden dicht’ zu halten. Mit großer Umsicht konnte er alles abwehren und hatte sogar noch kleine Vorteile im Endspiel. Ein starkes Kampfremis zum
Endstand von 3:3.
Nach zwei Tagen ,Nebelsuppe’ kam jetzt die Sonne nach Fürstenfeld und wir konnten die aufwendige Weihnachts-Deko in der Stadt bestaunen.
Im Laufe des Spätnachmittags trudelten auch unsere ,Mädels’ ein, die am Freitag in die neue Saison starten sollten.
In Runde 2 ging es gegen den Gastgeber Fürstenfeld, bestückt mit fünf GM’s.
Bei uns pausierte Arthur und Andi kam ins Team.
Mit der Eröffnungsphase konnten wir eigentlich ganz zufrieden sein.
Mäx stand sehr gut und Alex hatte in einem ,old fashion’ Italiener einen Bauern mehr und musste nur noch versuchen, seinen Damenflügel zu ,entknoten’.
Lediglich Andi hatte etwas Probleme, seine Entwicklung abzuschließen.
Im weiteren Verlauf des Mittelspiels kämpften Max und Alex, mit jeweils 14 Minuten für 20 Züge, mit argen Zeitproblemen. Mäx musste sogar mit 3 Minuten für 20 Züge am Brett schwitzen.
Das konnte irgendwie nicht gut gehen?!
Mäx landete plötzlich in einem verlorenen Endspiel und Alex verlor Material. Nachdem auch Andi und Max eine Qualität verloren, stand es 0:4.
Evgeny sicherte sich ein solides Remis am Spitzenbrett. Leider stellte dann auch noch Michael Material ein und der Wettkampf endete mit 0,5:5,5.
Abgehakt! Vielleicht scheint ja morgen die Sonne für uns im Tiroler Derby gegen Mayrhofen/Zillertal?!
Nach einem leckeren Abendessen mit der gesamten ,SoG-Familie’ blühte dann noch der „Flax“ bei einer nächtlichen Blitz-Session.
-Günther-
Und abseits des Schachbretts genießen wir Fürstenfeld :-)
In der 3. Runde am Freitag waren wir im Tiroler Kräftemessen gegen Mayrhofen/Zillertal nominell der Außenseiter. Dieses Mal pausierte Alex.
Unsere Jungs kamen gut aus den Startlöchern und sowohl Arthur, als auch Max bestimmten den Takt auf dem Brett.
Nach zwei Stunden endeten die Partien von Andi und Michael in einer gerechten Punkteteilung.
Eine Glanzpartie, mit einem Figurenopfer gegen die Königstellung, gelang Arthur. Die Drohungen waren so übermächtig, so dass sein Gegner resigniert aufgab.
Evgeny gelang es, den Druck seines Gegners zu neutralisieren und holte einen wichtigen halben Zähler.
Mäx kam auch dieses Mal wieder in hohe Zeitnot und musste mit einem Mehrspringer gegen 4 Bauern ankämpfen. Eine studienartige Wendung hätte ihm zwar ein Remis gesichert, aber am Brett war das kaum zu realisieren. Mäx verlor und es stand 2,5:2,5.
Alle Augen waren nun auf Max gerichtet. Er hatte klare Vorteile, musste sich aber gegen ein Dauerschach wehren. Nachdem er alle Drohungen abwehren konnte, holte er den Siegpunkt zum
Endstand von 3,5:2,5 – SUPI!
Bisher läuft alles nach Plan und wir sind mit 3:3 Mannschaftspunkten voll im Soll.
Unser Restprogramm in Fürstenfeld lautet: Feffernitz und Salzburg.
,Schau ma mal’ ...
Ach ja, auch unser Mädels Marina, Viktoria, Marharyta und Algi gewannen gegen Dornbirn mit 3:1!
-Günther-
Heute, Samstag 13. Dezember, ist Großkampftag bei Schach ohne Grenzen.
1. Bundesliga – gegen das Toppteam Feffernitz
1. Frauen-Bundesliga – gegen Titelanwärter SC Victoria Linz
In Tirol 1. Klasse – bei Rum/Hall/Mils
In Tirol Gebietsklasse – bei Absam
Summa summarum macht das 20 SpielerInnen im Einsatz!!
Gegen Feffernitz wartete für Evgeny, Mäx, Max, Arthur, Andi und Alex eine schöne Herausforderung.
Nach einem schnellen Remis von Mäx durch Zugwiederholung dauerte es bis in die 3. Stunde, ehe die nächste Entscheidung anstand.
Andi hatte plötzlich Probleme in der halboffenen f-Linie, die er nicht mehr in den Griff bekam und aufgeben musste.
Leider stellte Arthur in sehr guter Stellung eine Figur ein.
Auch Max konnte dem Königsangriff seines Gegners nichts mehr entgegensetzen und musste die Niederlage unterschreiben. – 0,5:3,5.
Sehr engagiert wehrte sich Alex gegen seinen großmeisterlichen Gegner und wurde mit einem verdienten Remis belohnt.
Wieder Mal eine starke und eindrucksvolle Leistung lieferte Evgeny ab. Er opferte in der Eröffnung die Quali und hatte dafür eine gute Kompensation. Langsam und geduldig verstärkte er immer mehr seine Position. Wie eine Würgeschlange gab er dem Gegner keine Luft mehr und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab zum
Endstand von 2:4.
Ein Sieg im Sonntags-Wettkampf gegen die bisher punktlosen Salzburger wäre schon fast eine Lebensversicherung im Abstiegskampf. Dementsprechend konzentriert gingen unsere Jungs an diese Aufgabe.
Nach zwei Stunden remisierte Arthur in einer ,blutleeren Position’.
Evgeny und Max hatten Turmendspiele mit leichten Vorteilen auf dem Brett. Alex steht gedrückt und bei Mäx und Andi war noch jedes Ergebnis möglich.
Nach drei Stunden stand Andi auf Gewinn, während Alex (3 Minuten für 15 Züge) und Mäx (1 Minute für 10) Zeitprobleme hatte.
Kurz vor der Zeitkontrolle ging es Schlag auf Schlag. Evgeny und Max gaben ihre Turmendspiele Remis – Mäx endete mit einer Zugwiederholung ebenfalls in einer Punkteteilung. Andi, eine Partie vorher, noch in der halboffenen f-Linie zu Grunde gegangen, schlug ebenfalls in der f-Linie zu und sicherte uns die 3:2 Führung.
Alex hatte sich mittlerweile freigespielt, übernahm die Initiative, lehnte Remis ab und gewann.
Supi! 4:2, ein wichtiger Sieg.
Die Abreise stand an. Max und Andi fuhren mit Marharyta im Auto nach München.
Für Arthur ging es mit Marina und Viktoria mit dem Zug in Richtung Wien. Ina und ich brachten Mäx zum Flughafen Graz und dann Evgeny in die Grazer Innenstadt. Lediglich Alex musste zwei Stunden warten, bis sein Zug nach Linz ging.
Alles perfekt! Wie immer ein Erlebnis in unserer sympathischen SoG-Familie.
Ihr seid einfach toll und vielen, vielen Dank!
*Günther*