,Landesliga Doppelrunde in Absam’
Bevor es zur Schlussrunde aller Tiroler Ligen in Jenbach kommt, stand noch eine Doppelrunde in Absam auf dem Programm.
Wir trafen dabei auf die Heimmannschaft und auf Rum/Hall/Mils, die beide anstreben, den Meistertitel zu holen und eventuell den Aufstieg in die Westliga wahr zu nehmen.
Bei der Samstagsbegegnung gegen Absam gingen wir mit Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Alex Meier, Constantin Stichter, Günther Wachinger und Armin Höller an die Bretter.
Relativ schnell und anscheinend ohne große Probleme zeigte sich, dass alle unsere Bretter sich positiv entwickelten.
Herbi diktierte als Schwarzer das Spielgeschehen und holte ein sicheres Remis. So konnte auch ich in das Remisangebot ,meines alten Spezis’ einschlagen, da alle restlichen Partien gut standen.
Consti und Armin hatten eine Quali mehr, aber ihre Gegner hatten dafür Kompensation. Andi suchte in einem Turmendspiel mit Mehrbauer nach Gewinnideen.
Alex, der kontinuierlich seinen jungen Gegner überspielte und letztendlich den vollen Punkt einsacken konnte, wurde zum ,man of the Match’.
Consti und Armin versuchten zwar alles, aber die Remis waren unvermeidlich. Andis Gegner fand dann noch eine studienartige Pattidee und auch Andi musste sich mit dem Remis begnügen.
Endstand 3,5:2,5 – eine starke Teamleistung!
Am Sonntag gegen Rum/Hall/Mils mussten Andi, Consti und Armin ihre bayerischen Mannschaften unterstützen.
Bei uns kamen, wie geplant, Arthur, Onur und Matthias ins Team.
Somit also: Arthur Kruckenhauser, Herbi Wohlfahrt, Alex Meier, Onur Kinsiz, Günther Wachinger und Matthias Heinz-Leisenheimer.
Sehr schnell zeigte sich, dass der Schwarzaufbau von Matthias viele Baustellen aufzuweisen hatte, die schlagartig nicht mehr zu reparieren waren.
Und nach meinem ,blackout’ in Gewinnstellung mit einem Turmeinsteller stand es frühzeitig 0:2.
Ein großer Dank an unsere Jungs, die alles versuchen wollten, diesen Fehlstart noch abzufangen.
Aber heute hatten wir kein Turnierglück.
Arthur opferte 2 Figuren gegen eine wacklige Stellung. Aber sein Gegner spielte sehr stark und konnte rechtzeitig Gegenspiel organisieren. Eine wilde Partie, die jedes Ergebnis hätte bedeuten können. -0:3.
Auch Herbi opferte vielversprechend eine Figur für einen starken Freibauern am Damenflügel, aber es war schwer, die gegnerische Festung zu knacken. Letztendlich fielen fast alle Figuren vom Brett und das Remis wurde unterschrieben.
Nach der Zeitnotphase konnte Onur das geopferte Material seines Gegners sehr schnell verwerten und gewann seine Partie zum 1,5:3,5.
Unser ,Held des Wochenendes’ war zweifellos Alex. Verbissen knetete er seinen Gegner und quälte diesen über 5 Stunden lang. Ein Freibauer in einem schwierigen Damenendspiel sollte entscheidend sein. Bravo Alex!
2,5:3,5 – sorry, meine Freunde, es tut mir leid.
-Günther-
,Landesliga ,dahoam’’
Heimrecht in der Landesliga, ist ja etwas Schönes. Was aber an logistischen Problemen auf uns zukommt ist schon heftig und viel Arbeit. Aber mit viel Erfahrung und Routine lässt sich alles meistern.
So gingen die Runden 5 und 6 der Tiroler Landesliga in der Turnhalle der MS 2 über die Bühne.
Am Samstag trafen wir auf die stark besetzten Jenbacher, die mit einem GM und 2 IMs antraten.
Bei uns sollten dies Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Alex Meier, Constantin Stichter, Günther Wachinger und Armin Höller richten. Eine schöne Herausforderung!
Es entwickelte sich eine intensive und kampfbetonte Begegnung und alle Partien wurden erst nach der 1. Zeitkontrolle (!!) entschieden.
Das erste Zählbare war ein Remis von Consti, der im Mittelspiel gute Siegchancen vergab und letztendlich mit der Punkteteilung zufrieden sein musste.
Armin musste im Mittelspiel eine Quali geben, bekam dann aber Gegenspiel und hoffnungsvolle Möglichkeiten. Letztendlich konnte sein Gegner alles abwehren und den Materialvorteil zum Sieg verwerten.
Ich hatte von Anfang Initiative und Druck in der Stellung und mein Gegner musste sehr viel Zeit investieren. So konnte ich kurz vor der Zeitkontrolle in ein gewonnenes Turmendspiel abwickeln und für den Ausgleich zum 1,5:1,5 sorgen.
Herbi gab im Mittelspiel einen Bauern, erreichte aber ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und holte eine lockere Punkteteilung.
Auch Andi hielt am Spitzenbrett seinen GM im Griff und remisierte ohne große Probleme.
Dramatisch dann die Partie von Alex. Eine studienhafte Wendung hätte ihm den vollen Zähler gebracht, dann wäre mit genauen Schachgeboten die Partie auch noch remis geworden. Aber das alles in hochgradiger 2. Zeitnot. Alles schwierig durchzurechnen und zu entscheiden.
Letztendlich ging die Partie verloren. Wie grausam kann unser Sport sein!
Endstand 2,5:3,5.
-Günther-
Weniger dramatisch verlief dann unsere Sonntagsbegegnung gegen die Spg Fügen-Zillertal/Rattenberg .
Bei uns kam Arthur Kruckenhauser am Spitzenbrett in die Mannschaft und ich pausierte.
Nach 2 Stunden gelang Arthur eine Gabel zum Materialgewinn. Ein Versehen seiner Gegnerin, aber Arthur stand schon sehr gut.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Andi schon eine Quali mehr und Armin bereits eine klare Gewinnstellung. Alles sehr beruhigend.
Zwischenbericht nach 3 Stunden: Consti remisiert sehr sicher. Alex opferte eine Figur und gewinnt im Königsangriff. – 2,5:0,5.
Herbi stellt einen lebenswichtigen Zentralbauern ein und steht auf Bruch.
Nach der 1. Zeitkontrolle: Bei Herbi helfen auch keine Tricks mehr und er muss das Handtuch schmeißen.
Andi spielt ein ,bisschen arg kompliziert’ und lässt seinen Gegner ins Remis entschlüpfen.
Armin muss ein Turmendspiel mit 3 Mehrbauern (!) ewig lang weiterspielen, bis sich sein Gegner durchringen kann, die Partie für verloren zu erklären.
Endstand 4:2.
-Günther-
,Landesliga in Schwaz’
Die Runden 3 und 4 der Tiroler Landesliga fanden am 8. und 9. November 2025 in der Mittelschule Schwaz statt.
In der Samstagsbegegnung gegen Innsbruck/Pradl konnten wir mit
Arthur Kruckenhauser, Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Constantin Stichter, Günther Wachinger und Armin Höller eine starke Truppe an die Bretter bringen.
Sehr dominant zeigten wir uns an den Weiß-Brettern. Herbi konnte bei vollem Brett zwei Leichtfiguren gegen Turm verzeichnen, Arthur gewann eine Quali und ich vergrößerte meinen Raumvorteil zu Materialgewinn und so stand es nach drei Stunden 3:0.
Da auch Andi ein überlegenes Mittelspiel am Brett hatte, Armin mit zwei Mehrbauern ins Endspiel ging und Consti mit einem aussichtsreichen Königsangriff spielte, war der Wettkampf eigentlich entschieden.
Leider spielte Andi einige sorglose Züge, landete in einem kaputten Turmendspiel und musste enttäuscht resignieren.
Armin sorgte dann sehr sicher für das 4:1. Consti musste noch einige Remisdrohungen abwehren und wickelte souverän in ein Mattnetz ab.
Endstand 5:1.
Am Sonntag ging es dann gegen den Gastgeber SC Schwaz, ein ,Evergreen’ in der Tiroler Landesliga.
Für Constantin, der noch die letzte Runde beim OIBM in Tegernsee spielte, kam Mäx in die Mannschaft.
Unsere Aufstellung: Mäx Berchtenbreiter, Arthur Kruckenhauser, Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Günther Wachinger und Armin Höller.
Es wurde ein spannender Kampf mit lange Zeit ungewissem Ausgang.
Mein Gegner überraschte mich mit einer Empfehlung von GM Jan Gustafsson in der Eröffnung.
Mäx lief einem Bauern im Wolgagambit hinterher und Herbi musste Quali und einige Bauern geben, um den Angriff aufrecht zu halten.
Arthur konnte sehr sicher seine Weißpartie gewinnen. Nachdem auch Herbis Angriff durchschlug und wir mit 2:0 in Führung gehen konnten, schien der Sieg greifbar nahe.
Mit all seiner Routine konnte Mäx seine Partie remisieren, aber Andi konnte den gegnerischen Angriff nicht mehr abwehren und musste die Waffen strecken.
Armin, der aus der Eröffnung zwei Mehrbauern herausholen konnte, musste plötzlich eine Qualität opfern und sein König stand unsicher. Aber mit Hilfe eines Freibauern war sehr viel Gift in der Stellung. Ich bekam langsam den Eröffnungsdruck in den Griff und übernahm die Initiative.
Nach 5 Stunden Spielzeit gewann Armin und fast gleichzeitig konnte ich das Turmendspiel zum vollen Zähler verwandeln.
Ein spannender Wettkampf mit einem etwas schmeichelhaften 4,5:1,5 Sieg.
*Günther*
,Landesliga-Auftakt in Bad Häring’
Die Tiroler Landesliga startete diesmal im wunderschönen Kursaal des Hotels Vivea in Bad Häring. Ausrichter war dieses Mal kein Verein, sondern der Landesverband Tirol.
Vielen Dank an die Präsidentin Ina Anker mit dem Vizepräsidenten Johannes Duftner für die Organisation und Vorbereitung, sowie ein riesengroßes DANKE SCHÖN an Direktionsassistenten des Kurhotels, Gregor Truschkowsky, der das alles überhaupt ermöglichte!
Wir trafen in der ersten Runde auf den SK Kufstein, die mit einer ,Bomben-Mannschaft’ antraten.
Wir gingen mit Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Onur Kinsiz, Günther Wachinger, Thomas Walter und Tim Rothermel an die Bretter.
Im Verlauf des Mittelspiels zeigte sich, dass Tim arge Probleme hatte, seinen ,Laden zusammen zu halten’. Thomas hatte einen Bauern geopfert und suchte nach Kompensation, Onur stand unter Druck. Andi kämpfte mit einer Mehrquali und ich hatte einen Bauern mehr. Herbi hatte Nullprobleme.
Kurz vor der Zeitkontrolle musste Tim die Waffen strecken. Herbi remisierte sehr sicher und Onur konnte dem Druck nichts mehr entgegensetzen und verlor. – 0,5:2,5.
Nach der Zeitkontrolle musste ich entscheiden, Zugwiederholung oder Springer opfern und auf einen Freibauern hoffen, mit der Gefahr, doch noch zu verlieren. Leider entschloss ich mich für ersteres. Für mich war das zu schwierig, alles durchzurechnen. Sorry, für den verschenkten halben Punkt.
Andis Gegner verteidigte sich trickreich und die Partie endete mit einem Remis – 1,5:3,5.
Thomas musste ein schwieriges Endspiel verteidigen. Aber sein Gegner stellte eine Figur ein und Thomas spielte sehr sauber den Sieg nach Hause.
Endstand 2,5:3,5.
Am Sonntag ging es dann gegen Völs & HaK Innsbruck. Für Onur spielte Constantin und Stefan Kell ersetzte Thomas.
Unsere Aufstellung: Andi Ciolek, Herbi Wohlfahrt, Constantin Stichter, Günther Wachinger, Stefan Kell und Tim Rothermel.
Die Eröffnungsphase verlief für Stefan nicht sehr prickelnd und er hatte erhebliche positionelle Nachteile. Dafür aber bestimmte Tim das Geschehen auf dem Brett.
Stefan versuchte alle Schwachstellen so gut wie möglich in den Griff zu bekommen. Sein Gegner sah keine Fortschritte und bot Remis, das Stefan sehr gerne annahm.
Ich hatte klare positionelle Vorteile, als mein Gegner plötzlich seine Dame einstellte. Als dann auch noch Tim den vollen Zähler einfahren konnte, stand es 2,5:0,5.
Das sollte dann doch irgendwie reichen?! Herbis Partie endete mit Remis, aber Andi hatte plötzlich Probleme.
Auch Consti remisierte, war aber nicht zufrieden. Er meinte, er habe den Gewinn ausgelassen.
Auch Andi bekam alles in den Griff und landete in einem Turmendspiel. Der halbe Zähler wurde unterschrieben und wir gewannen mit 4:2.
Geht doch! : -)
*Günther*