,Heimspiel-Niederlage gegen Zirl’
In Runde 8 wollten wir bei unserem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Raika Zirl mit einem Sieg auf Platz 3 springen.
Unsere Aufstellung: Thomas Mix, Franz Schober, Stephan Forster und Ernst Paul.
Es entwickelte sich ein harter und ausgeglichener Kampf.
Leider verpasste Thomas eine Gewinnfortsetzung, stellte kurze Zeit später eine Figur ein und musste die Waffen strecken.
Lange Zeit stand Paul sehr gut, verlor dann aber irgendwo den Faden und ,versenkte seine Partie’ zur Niederlage.
Nicht genug der Gastgeschenke, übersah auch Stephan eine gegnerische Drohung und büßte einen Bauern ein. Vielleicht hätte aktiveres Gegenspiel noch Chancen geboten, aber Stephan verhielt sich passiv und das war dann hoffnungslos.
Franz kam gut aus der Eröffnung. Einige, nicht so prickelnde Abtäusche, gaben dann dem Gegner gute Angriffsmöglichkeiten. Aber Franz verteidigte sich geschickt und schließlich zog man vor, sich mit einer Punkteteilung friedlich zu trennen.
Endstand – 0,5:3,5 – schade!
*Günther*
Auswärtsspiel am 24. Januar 2026 in Jenbach
Da Franz Schober kurzfristig ausfiel, durfte ich für ihn einspringen am ersten Brett. Alle waren pünktlich zur Abfahrt beim Vereinslokal zur Stelle. Wir spielten also mit 1. Thomas Mix, 2. Stephan Forster, 3. Lukas Rotschopf und 4. Paul (Ernst).
Am 1. Brett hatte mein Gegner ca. 450 Elo weniger als ich, spielte aber sehr solide, sodass die
Stellung ausgeglichen war. Stephan hatte ein Damenbauernspiel und im Mittelspiel einen guten
Springer gegen einen schlechteren Läufer postiert. Paul hatte einen Katalanen auf dem Brett und sah sich plötzlich in einer unangenehmen Fesselung gegenüber die dann auch zum Figurenverlust führte und einer Stellung mit zwei Mehrbauern gegen den Läufer. Das war auf Dauer nicht mehr zu halten. Lukas duellierte sich mit seinem Gegener mit Aufstellung von Bauernketten die er zu einem minimalen Vorteil ausbaute. Wie die Analyse nach der Partei mit Computer zeigte, war die Remisbreite aber nie überschritten, so daß zurecht die Punkteteilung folgte. Paul hatte zwischenzeitlich verloren, Zwischenstand 1,5 : 0,5 für Jenbach.
Stephan stand nach wie vor gut, sein Gegner wollte am Königsflügel aktiv werden wurde aber
ausgekontert und wir hatten den vollen Punkt. Meine Partie war immer noch schwierig ich musste viel rechnen. Aber dann verlor mein Gegner, der bis dahin wirklich gut gespielt hatte, völlig die Übersicht und wickelte in einen Figurgenverlust ab. Völlig konsterniert spielte er aber noch fast 20 Züge weiter, das konnte ich aber dann ohne Probleme gewinnen. So konnten wir die Punkte aus Jenbach mit nach Hause nehmen und waren insgesamt sehr zufrieden.
Günther hatte natürlich nicht vergessen, die obligatorischen Brezn dem Lukas mit auf den Weg zu geben :-) also war auch für die gewohnte Verpflegung gesorgt – danke Günther.
Bericht Thomas (Mix) * danke
,Schöner Sieg gegen Völs&Hak Innsbruck’
Unsere Gebietsklasse-Mannschaft empfing in der 6. Runde Völs&Hak Innsbruck, die an den ersten 3 Brettern ELO-Vorteile hatten.
Schon vorab ein dickes, dickes Dankeschön an Stephan, der an diesem verkehrs- und schneereichen Tag mal wieder den weiten Weg auf sich nahm!
Wir traten mit Stephan Forster, Lukas Rotschopf, Pauli Koch und Zeki Kirac an.
Sehr schnell konnte Zeki Vorteile aus seiner Stellung holen, die er ohne Mühe zur 1:0 Führung verwerten konnte.
Nach zwei Stunden erzielte Stephan gegen den Tiroler U14-Meister ein sicheres Remis und war zufrieden.
Sehr glücklich holte Lukas dann eine Punkteteilung, da er in Verluststellung seinen Gegner darauf aufmerksam machte, eine berührte Figur ziehen zu müssen.
Am längsten saß Pauli am Brett. Die Stellung war jeder Zeit im Lot und so einigte man sich in dieser Kampfpartie auf ein gerechtes Remis.
Endstand: 2,5:1,5 – Gratulation!
*Günther*
Kufsteiner Lokalderby
Unsere Gebietsklassen-Mannschaft empfing die SpG Kufstein/Wörgl zum Lokalderby.
Wir gingen mit Philipp Wagstätter, Stephan Forster, Matheos Mayer und Lukas Rotschopf an die Bretter.
Leider kam Philipp mit der Eröffnung nicht zurecht und musste schnell ,die Segel streichen’.
Matheos kam mit Bauerngewinn aus der Eröffnung, musste dafür aber einige gegnerische Drohungen beachten. Stephan und Lukas hatten mit ihren Schwarzpartien schwer zu kämpfen, um Ausgleich zu bekommen.
Matheos gelang es, die gefährlichen Leichtfiguren seines Gegners abzutauschen, gewann noch einen Bauern und spielte sicher zum 1:1 nach Hause.
Leider verlor Lukas irgendwo ,den Faden’ und konnte Materialverlust nicht mehr vermeiden und gab auf.
Stephan ,verlor’ einen Bauern in seinem ,Schlafzimmer’ (ich weiß nicht, ob der Begriff von mir ist? – meinen Kiddies sage ich immer: mache eine Rochade, denn dein König soll sicher stehen und er soll seine Ruhe im Schlafzimmer haben).
Aber Stephan kämpfte verbissen, so wie wir ihn kennen und versuchte Gegenchancen zu kreieren. Sein Gegner wurde nervös, kam in Zeitnot und bot Remis an.
Stephan nahm erleichert an und das Endergebnis von 1,5:2,5 wurde unterschrieben.
*Günther*
3. Mannschaftskampf
Auswärts in Schwaz und ich durfte einen Teil unserer Mannschaft begleiten, ich fuhr mit Thomas und Stephan in die Silberstadt!
Und wie immer, ihr wisst es ja schon :-) gibt's von mir keinen Bericht zum Mannschaftskampf.
*Ina*
Aber netterweise hat sich Thomas bereit erklärt ein paar Zeilen zu schreiben, DANKE dafür!
"Die Organisation wurde von Ina übernommen, wir wurden nicht nur chauffiert, sondern auch noch mit Brezn versorgt. Die Intention von Ina war aber auch klar, wir sollten nicht als
Punktelieferant nach Schwaz fahren.
Wir traten mit der Aufstellung 1. Thomas Mix, 2. Stephan Forster, 3. Matheos Mayer, 4. Lukas
Rotschopf an.
Lukas begann mit einem Bauernsturm am Königsflügel, Stephan mit einem ruhigen Spiel im
Damengambit, Matheos spielte sich aus der Eröffnung in eine etwas kritische Bauernstellung und ich hatte mit einem Damenbauerspiel meines Gegners zu tun.
Stephan spielte gegen seinen nominell etwas stärkeren Gegner ein sicheres Remis heraus, bei
Matheos sah es etwas kritisch aus und Lukas konnte nicht verhindern, daß sein Gegner den
Königsflügel abriegelte und auf der A-Linie durchbrach und mit einem vorgeschobenen Freibauern dann auch gewinnen konnte. So stand es 1,5 zu 0,5 und Matheos musste seine Stellung mit
einer Qualität weniger verteidigen. Meine Partie etwa ausgeglichen. Matheos taktierte dann geschickt und konnte mit einem Freibauern Gegenspiel erlangen und letztlich in ein theoretisches
Remis abwickeln mit C-Bauer auf der zweiten Reihe gegen Dame. Jetzt sah es nicht schlecht aus, denn mein Gegener riegelte den Damenflügel ab und beraubte sich aller Möglichkeiten. Ich
konnte in ein Springerendspiel mit einem Mehrbauern abwickeln und durch einiges lavieren einen zweiten Bauern gewinnen. Das wollte er sich dann nicht mehr zeigen lassen, gab auf. So konnten
wir zum 2:2 Endstand ausgleichen und zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen.
2. Mannschaftskampf
Am 11. Oktober durften wir die 'Mannen' vom SV Innsbruck bei uns im Klublokal begrüßen, eine so nette Truppe mit Menschen, die ich schon sehr lange kenne und die uns immer sehr herzlich begegnen!
*Ina* Überraschender Punktgewinn(verlust ?)
Die sympathische Truppe des SV Innsbruck kam mit einer ,Bombenmannschaft’ in ,unser Stadion’.
ELO 1900, 1800, 1660 und 1640, die beeindruckende Visitenkarte unseres Gegners.
Stephan Forster, Matheos Mayer, Lukas Rotschopf und Zeki Kirac sollten sich gegen diese Übermacht zur Wehr setzen.
Stephan meinte nur: ,heut‘ bin ich fällig’. Immerhin ist Stephan, seit gefühlten 15 Jahren im Einsatz für die SoG, ohne Niederlage. Ich widersprach ihm und gab ihm zu verstehen, dass ich an ihn glaube.
Leider kann ich den genauen Spielverlauf nicht wiedergeben. Nach einer Stunde war ich zwar kurz kibitzen und hab bemerkt, dass Zeki eine Figur weniger hatte.
Um so überraschter war ich, als ich Zeki zum 1:0 gratulieren durfte. Meine Nachfrage, er hätte doch eine Figur weniger gehabt, meinte er, sein Läufer war zu stark. Aha! Was lernen wir daraus? Passt auf eure Läufer auf ?
Warum Lukas die Waffen strecken musste, weiß ich (noch) nicht? Vielleicht hatte sein Gegner einen starken Läufer??!!
Plötzlich war der Kampf vorbei. Zwei Remisen von Stephan und Matheos zum 2:2.
Allerdings etwas enttäuschte Gesichter bei den beiden. Matheos stand wohl auf Gewinn und Stephan wohl etwas besser.
Meine Prognose ,Stephan du verlierst heut nicht’, hatte sich bewahrheitet.
Jungs, wir sind stolz auf euch!
*Günther*
Auftakt mit einem Heimkampf
Zeitgleich mit der 1. Klasse empfing unsere Gebietsligamannschaft den SK Wattens.
Sehr erfreulich war, dass Stephan Forster, nach langer Zeit, wieder die weite Anreise aus Amberg auf sich nahm. Als Urgestein von Schach ohne Grenzen ist es für Ina und mich immer eine emotionale Begegnung.
Mit Stephan Forster, Matheos Mayer, Paul Koch und Atlas Kinsiz setzten wir an den beiden letzten Brettern auf ,Jugend forscht’.
Leider kann ich, als Schreiberling dieser Zeilen, nicht viel zum Verlauf des Wettkampfes berichten, da ich im Parallelwettkampf im Einsatz war.
Gegen die sympathischen ,alten und erfahrenen Mannen’ der Wattenser reichte es immerhin zu drei Remisen durch Stephan, Paul und Atlas. Matheos haderte etwas mit dem Verlauf seiner Partie, die er nach harter Gegenwehr abgeben mußte.
Endstand 1,5:2,5.
*Günther*